Klosterneuburg von

Zugsunglück forderte
mehrere Verletzte

Zwei Garnituren kollidiert, Waggons umgestürzt, Schienenersatzverkehr eingerichtet

Klosterneuburg - Zugsunglück forderte
mehrere Verletzte © Bild: APA/NÖ LANDESFEUERWEHRKOMMANDO

In Klosterneuburg ereignete sich Freitagabend eine Kollision zweier Züge. Mehrere Personen wurden verletzt.

In Kritzendorf in der Gemeinde Klosterneuburg (Bezirk Tulln) sind am Freitagabend zwei Züge kollidiert. Der Unfall forderte nach Feuerwehrangaben mehrere Verletzte. In ersten Informationen war von 15 Personen die Rede. Zwei Waggons waren demnach komplett umgestürzt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften stand im Einsatz.

REX- und S-Bahn-Garnitur kollidiert

Laut Christopher Seif von den ÖBB waren eine REX- und eine S-Bahn-Garnitur kollidiert. Als Unfallzeitpunkt nannte der Sprecher 17.50 Uhr. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) sagte am Abend zur APA, es gebe vier mittelschwer und vier leicht verletzte Personen. Der ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 2" flog ein Opfer mit Kopfverletzungen ins Wiener AKH. Der Patient war ansprechbar.

»Wir sind alle heilfroh, dass es offenbar keine Todesopfer bei dem Unglück gegeben hat«

Die Züge waren Hofer zufolge kurz nach 19.30 Uhr bereits evakuiert, außerdem wurde ein Krisenstab eingerichtet. "Wir vermuten, dass die Ursache in einem menschlichen Fehler zu suchen ist, nicht in einem technischen Gebrechen. Aber das wird in den nächsten Tagen noch verifiziert", sagte der Verkehrsminister. Er dankte den Einsatzkräften. "Wir sind alle heilfroh, dass es offenbar keine Todesopfer bei dem Unglück gegeben hat.

Schienenersatzverkehr mit Autobussen

Aufgrund der Kollision wurde im Abschnitt Klosterneuburg-Weidling - St. Andrä-Wördern der Franz Josefs-Bahn ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet. Die ÖBB wiesen am Abend auf ihrer Website darauf hin, dass 90 Minuten mehr Reisezeit einzuplanen sei.


An der Unfallstelle standen auch zwei Notarzthubschrauber im Einsatz, teilte Feuerwehrsprecher Franz Resperger mit. Insgesamt seien neun Notarzt- und 21 Rettungsmittel aufgeboten, berichtete Sonja Kellner vom Roten Kreuz der APA.

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