Kleinster Frosch der Welt gilt als gefährdet:
Wie Riesenmolch vom Aussterben bedroht

Ein Drittel aller Amphibien als gefährdete Tierarten Ursache ist Ausplünderung ihres Lebensraums

Kleinster Frosch der Welt gilt als gefährdet:
Wie Riesenmolch vom Aussterben bedroht © Bild: Reuters/Dook

Ein Riesenmolch und der kleinste Frosch der Welt gehören nach Ansicht britischer Wissenschafter zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Amphibien. Diese Tierart reagiere besonders empfindlich auf Klimaveränderungen und Umweltverschmutzung, erklärte die Zoological Society of London.

Während der Chinese Salamander bis zu 1,80 Meter lang werden kann, erreicht der Gardiner-Seychellenfrosch ausgewachsen gerade einmal die Größe eines Reißnagels.

Erderwärmung am Aussterben mitschuld
"Diese Tiere sind vielleicht nicht gerade knuffig und süß", räumte Wissenschafterin Helen Meredith ein. "Aber wir hoffen, dass die Menschen durch deren seltsames Aussehen und bizarre Verhaltensweisen dazu angeregt werden, etwas zu ihrer Erhaltung zu tun." Hauptursachen für die Bedrohung der Tierarten seien die Erderwärmung und die Ausplünderung ihres Lebensraums durch den Menschen. Gegenwärtig sei ein Drittel aller Amphibien vom Aussterben bedroht.

(apa/red)