Klausur der Wiener Grünen von

Grüner Seitenhieb an die SPÖ

"Autos fahren immer noch, der Steffl steht immer noch, die Stadt ist nicht untergegangen"

Klausur der Wiener Grünen - Grüner Seitenhieb an die SPÖ © Bild: APA/Hochmuth

Vizebürgermeisterin Vassilakou hat eine erwartungsgemäß positive Bilanz der bisherigen Regierungsbeteiligung der Wiener Grünen gezogen. "Die hauptberuflichen Politik-Kassandras haben wohl eingesehen, dass Grün, wenn es regiert, der Stadt nur gut tut", zeigte sich die Verkehrs- und Planungsstadträtin in ihrer gut 15-minütigen Rede bei der 65. Landesversammlung überzeugt.

Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Koalitionspartner konnte sie sich trotz aller Betonung einer "neuen politischen Kultur" allerdings nicht verkneifen. "Die Autos fahren immer noch, der Steffl steht immer noch, die Stadt ist nicht untergegangen", richtete Vassilakou den Skeptikern einer grünen Regierungsbeteiligung aus. "Wir haben in den ersten sechs Monaten viel auf den Weg gebracht - nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Bezirksebene", lobte sie die Arbeit der eigenen Partei.

Man habe die Erhöhung der Mindestsicherung für Kinder durchgesetzt, Radfahren zum Verkehrsthema Nummer 1 gemacht, rechtliche Voraussetzungen für Anwohnerparken geschaffen oder erste Schritte für eine Verkehrsberuhigung auf der Mariahilfer Straße eingeleitet. Im nächsten Jahr werde man W-Lan im öffentlichen Raum schrittweise - beginnend mit der Donauinsel - installieren. Auch in die Diskussion um ein Verbot des Kleinen Glücksspiels sei nun Bewegung gekommen, erinnerte sie an den jüngsten SPÖ-Parteitag, auf dem ein solches gefordert wurde. "Ist das genug? Nein. Geht es manchen von Euch und von unseren Wählern schnell genug? Nein", versprach die Ressortchefin noch mehr Tempo.

Allerdings: "Die Kontroversen bei der Parkraumbewirtschaftung stehen uns noch bevor", prophezeite Vassilakou. Die Grünen müssten künftig "viele Akteure für uns gewinnen" und durch gute Arbeit und Druck die im Koalitionspakt vereinbarten Ziele zur Umsetzung bringen.

Kommentare

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Grüne gegen Wien und Wirtschaft Jaaa genau, hauptsache den Radfahrern gehts gut. Die zahlen ja auch extra Steuern, da darf man auch ungestraft den Vorangverletzen, gegen die Einbahn oder über rote Ampeln fahren. Die 670.000 Autos die in Wien zugelassen sind müssen weg. Wer braucht schon die 400.000.000EUR die die Wiener Autofahrer nur durch kfz- und Sprit-Steuern bezahlen.
Öffi-Tickets Billiger machen? Wie soll das gehen, wenn sich die Wienerlinien nur mit 50% vom Ticketverkauf finanzieren können. Am Ende hätte der Steuerzahler draufgezahlt. Die haben einfach keine Ahnung von Wirtschaft und Finanzen. Aus diesem Grund wird die FPÖ gewählt, es gibt keine normalen Alternativen... also wählt man die Radikale Partei. Schickt Vassilakou zurück nach Griechenland,die haben dort bestimmt was übrig für Grüne Politik!

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Re: Grüne gegen Wien und Wirtschaft keine Ahnung von Wirtschaft und Finanzen... und Sie glauben, dass wäre unter den grenzdebilen Deutschnationalen anders? :D

vassilakuh die ist aber lustig.
wenn grün die stadt regiert geht es der stadt gut? das ist wieder eine ganz schlimme grüne lüge von dieser diktaturpartei.
die grünen insbesonders die vassilakuh hat doch nichts zu melden und sie muß sofort hüpfen wenn der vetlinermichl einen furz läßt.

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\"Grün bewegt Wien\" Stimmt!
Ich kenne viele Wiener, die von Grün bewegt werden ... zum Kotzen, zum FPÖ-Wählen, zum Abwandern in die Wiener Umlandgemeinden, zum Radfahrer-Hassen ...
Ja, die bewegen uns echt zu so einigem, diese Grünen ...

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Re: \\ Erquickend, dass solch Rückschrittler wie Du das zum Kotzen finden, da kommt echt Freude auf. Nun, dann hasse mal schön und wähle Deine blauen Bumstinger, viel Spass dabei... xD

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Re: Danke!
Und was das "Rückschrittler" betrifft ... nicht alles was neu ist, ist besser. ;-)

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