Klagenfurt gegen Wien: Im Duell der
Austrias prallen Siegesserien aufeinander

Klagenfurter seit fünf Liga-Partien ohne Gegentreffer Wiener mit sechs Erfolgen en suite an Tabellenspitze

Wenn im Duell der beiden Austrias Kärntnen auf Wien trifft, prallen am heute (18.00 Uhr LIVE auf news.at) zwei Teams mit zuletzt eindrucksvollen Siegesserien aufeinander. Nach fünf Liga-Siegen in Serie ohne Gegentreffer und einem Torverhältnis von 14:0 strotzen die Klagenfurter vor dem Heimauftritt vor Selbstvertrauen, aber auch die Violetten befinden sich nach der erstmals seit Dezember 2007 eroberten Tabellenführung im Hoch.

"Die Kärntner haben einen Riesenlauf, aber der muss auch einmal zu Ende sein", meinte Austrias zuletzt als Torschütze erfolgreicher Teamspieler Joachim Standfest, der mit seinen Kollegen in Liga, Cup und Europacup ebenfalls bereits sechsmal en suite als Gewinner vom Platz ging. Kärnten-Trainer Frenkie Schinkels kündigte vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Club etwas vorsichtiger an, "der Austria alles abzuverlangen".

"Wir versprechen keinen Sieg, aber Leidenschaft, Ehrlichkeit und Willen", meinte der Niederländer, der sich als "Zuckerl" von den Fans ein volles Haus erwartet. Den nur vier Zähler vor den fünftplatzierten Klagenfurtern rangierenden Violetten, die er 2006 zum Titel geführt hatte, bescheinigte Schinkels Klasse.

"Hat den Rucksack Stronach nicht mehr"
"Die Wiener Austria ist befreit. Sie hat den Rucksack Stronach nicht mehr, ist Tabellenführer und macht alles richtig", konnte sich Schinkels einen Seitenhieb auf den Ex-Mäzen der Wiener nicht verkneifen. Trotzdem sei seine Mannschaft im direkten Vergleich der einzelnen Akteure "so stark wie die Austria". Dies bestätigt auch die Statistik. Zum Saisonauftakt, einem 1:1, vermieden die Wiener durch einen Acimovic-Elfmeter eine Heimniederlage. In der vergangenen Saison war die Bilanz mit je zwei Siegen ausgeglichen.

Schinkels, der erneut seine Kritik an der Stadtverwaltung aufgrund der nicht ausreichenden Trainingsmöglichkeiten für die Akademiespieler bekräftigte, bangt vor dem Aufeinandertreffen mit dem Spitzenreiter um Patrick Wolf. Der Flügelspieler musste sich wegen des Verdachts auf einen Seitenbandeinriss am Freitag noch einer Untersuchung unterziehen. Fehlen wird der Brasilianer Sandro, der gegen Kapfenberg einen Muskelfasereinriss erlitt und vier Wochen pausieren muss. Zur Verletztenliste dazu kam auch Hinum (Knöchel), Pusztai und Prawda sind wieder fit. Ein stolze Serie muss auch Torhüter Andreas Schranz verteidigen, der 466 Minuten ohne Gegentreffer ist.

(apa/red)

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