Kitzbühel 2012 von

Promis in Cuche-Manier

Kitz-Charity-Race: Lauda, Moretti & Co. versuchten, Fünffachsieger nachzueifern

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    Keine freie Sicht für Niki Lauda dank Bernie Ecclestone.

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    David Coulthard braucht vor jeder Abfahrt einen Schnaps - danach offenbar auch...

Didier Cuche hat die Streif bezwungen - jetzt wollten es ihm die Promis nachmachen! Das Kitz-Charity-Rennen im Anschluss der Abfahrt hat bereits Tradition und war auch in diesem Jahr ein amüsantes Highlight des Kitzbühel-Wochenendes.

Bereits zum 15. Mal haben sich Prominente nach der Hahnenkamm-Abfahrt selbst die Skier angeschnallt und den Zielhang der Streif in Kitzbühel mehr oder weniger geschickt bezwungen. Das Kitz-Charity-Rennen, durch das Geld für Tiroler "Bergbauern in Not" gesammelt wurde, weckte Kreativität bei den Schauspielern Tobias Moretti und Gregor Bloeb. Die Brüder teilten sich bei ihrem Lauf ein Paar Ski: "Wir wollten das mal ausprobieren und während der Fahrt sind wir richtig zusammengewachsen. Wie in einer guten Ehe." Bloeb fand jedenfalls Gefallen daran und stimmte zu: "Ja, es war wirklich wie in einer perfekten Beziehung." Ex-Skifahrer Harti Weirather konnte der Idee nicht viel abgewinnen: "Mir reicht's, wenn ich im Bett zu zweit bin, auf der Piste muss ich dann nicht auch noch im Tandem unterwegs sein."

Die Formel 1 auf der Piste
Traditionell eröffnete Niki Lauda gemeinsam mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone in einem zum Rennauto umgestalteten Schlitten den Bewerb. Obwohl sich Lauda danach nicht mehr auf die Piste wagte, machten ihm das schlechte Wetter und der starke Schneefall anscheinend zu schaffen. "Die Zuschauer gehen ja auch schon. Die Skifahrer müssen jetzt schneller fahren", lautete seine Aufforderung an die Promis.

Weicheier und Kicks
Ski-Legende Franz Klammer konterte nach seinem Lauf: "Diese Autofahrer sind wirklich Weicheier. Das ist doch herrliches Winterwetter." Michaela Dorfmeister hat sich gefreut, wieder einmal in einem Starthaus zu stehen: "Der Kick ist natürlich immer da, aber professionell will ich es nicht mehr machen. Ich weiß ja, wie viel Arbeit dahinter steckt."

Mit Schnaps geht's leichter
Ex-Abfahrer Armin Assinger war mit seiner Laufzeit von 21,5 Sekunden nur bedingt zufrieden: "Na ja, schnell ist was anderes, aber diese kurze Strecke ist nicht wirklich schwierig. Das ist eher eine Langlaufloipe." Trotzdem bringe sie manche Mitfahrer an ihre Grenzen, wie etwa Ex-Formel 1-Rennfahrer David Coulthard, meinte der Moderator. Der Brite gab zu, dass sein Talent auf der Piste zu wünschen übrig lässt: "Ich brauche vor jeder Abfahrt einen Schnaps."