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Auf diese Top-Filme
dürfen wir uns im Herbst freuen

Oscar-Favoriten, heimische Perlen und Klassiker-Remakes locken ins Kino

Es Stephen King © Bild: © 2016 Warner Bros. Entertainment Inc. and RatPac-Dune Entertainment LLC All Rights Reserved

Der Sommer verabschiedet sich langsam aber sicher mit seinen lauen Nächten, der Herbst naht und somit auch wieder die Zeit für Kinobesuche. Eine kleine Auswahl aus den Filmhighlights, die dieses Jahr noch in Österreich starten.

Die beste aller Welten

Der österreichische Regisseur Adrian Goiginger bringt seinen Debütfilm „Die beste aller Welten“ ins Kino. Es handelt sich dabei um ein autobiografisches Werk über seine eigene Kindheit als Sohn einer drogenkranken Mutter. Der Film erntete bereits großen Beifall auf der Berlinale und Schauspielerin Verena Altenberger wurde auf der Diagonale für ihre Rolle als beste österreichische Schauspielerin ausgezeichnet. Ab 8. September

mother!

Darren Aronofsky wendet sich in „mother!“ wieder dem avancierten Psychohorror à la „Black Swan“ zu und holte dafür Stars wie Jennifer Lawrence und Javier Bardem vor die Kamera. Auch Michelle Pfeiffer spielt in dem Horrorstreifen mit, in dem die Beziehung eines Paares auf die Probe gestellt wird, als plötzlich uneingeladene Gäste die ruhige Zweisamkeit stören. Ab 14. September

Logan Lucky

Steven Soderbergh ("Ocean's 13") hat mit "Logan Lucky" eine neuerliche Raubzugskiste im Talon. In der humorige Story soll der wasserstoffblonde Daniel Craig gemeinsam mit Channing Tatum und Adam Driver ein NASCAR-Rennen ausrauben. Ab 15. September

Baumschlager

„Muttertag“-Schöpfer Harald Sicheritz schickt in seinem neuesten Kinofilm den Kabarettisten Thomas Stipsits als UNO-Soldaten nach Israel, doch da dort endlich Frieden herrscht, wird dieser arbeitslos und zum Spielball verschiedener Kräfte, die den Frieden sabotieren wollen. Der Film wurde in Israel und Österreich gedreht und auch vor der Kamera wurde englisch gesprochen, darum wird er in manchen Wiener Kinos in Drehfassung zu sehen sein. Ab 22. September

Es

Schon in den 90er-Jahren erschreckte der Clown Pannywise aus Stephen Kings Feder sämtliche Kinobesucher – und jetzt tut er es wieder. Das Remake des Kino-Klassikers rund um den diabolischen Clown kommt nun wieder in die Kinos. Ab 29. September

Blade Runner

1982 erfreute „Blade Runner“ die Kinobesucher, jetzt erlebt Science Fiction-Klassiker von Ridley Scott ein Sequel - mit Jared Leto, Ryan Gosling und dem Originalstar Harrison Ford unter dem Titel "Blade Runner 2049", für den der frankokanadische Regieaufsteiger Denis Villeneuve ("Arrival") verantwortlich zeichnet. In der mehrere Dekaten später angesiedelten Story kehrt Ford in seiner legendären Rolle als Ex-Polizist Rick Deckard zurück. Gosling spielt den Polizisten Officer K, der dem alten Blade Runner auf der Spur ist, um mit ihm geneinsam den neuen Feind (Leto) zu Fall zu bringen. Ab 6. Oktober

Licht

Nach der doppelten Festivalpremiere in Toronto und in San Sebastian, bringt Barbara Albert („Nordrand“) ihren Historienfilm „Licht“ ins österreichische Kino. Angesiedelt in der Wiener Gesellschaft des Rokoko, erzählt das Kostümdrama von der seit ihrem dritten Lebensjahr blinden Maria Theresia "Resi" Paradis (Maria Dragus), die 1777 nach einer Behandlung durch den umstrittenen Wunderheiler Franz Anton Mesmer (Devid Striesow) kurzzeitig wieder sehen kann, daraufhin jedoch ihre Virtuosität als Pianistin verliert. Das Drehbuch schrieb Kathrin Resetarits frei nach dem Roman "Am Anfang war die Nacht Musik" von Alissa Walser. "'Licht' erzählt von einem gesellschaftlichen System, das auf Verhinderung und Unterdrückung aufgebaut ist - und von Frauen, die versuchen, damit zurecht zu kommen und ihren eigenen Raum und ihre Freiheit innerhalb dieser restriktiven Strukturen zu finden", so Albert über ihren Film. Ab 2. November

Suburbicon

George Clooney bringt mit "Suburbicon" seine bereits sechste Regiearbeit (geschrieben von den Coen-Brüdern) in die Kinos, für die er dieses Mal gänzlich den Kollegen wie Matt Damon und Julianne Moore den Platz vor der Kamera überlässt, um die Vorstadtsatire aus den 1950ern zu spielen, in der Damon einen rachsüchtigen Familienvater mimt. Ab 10. November

The Square

Die Gesellschaftssatire des Schweden Ruben Östlung holte dieses Jahr in Cannes die Goldene Palme. Im Mittelpunkt von "The Square" steht ein Museumskurator, der sich selbst als weltoffen gibt, dann aber zunehmend als bigott und machohaft entlarvt wird. Das Werk wird so zu einer spannenden Abhandlung über Vertrauen, gesellschaftliche Werte und Doppelmoral. Die Hauptrollen haben die Serienstars Elisabeth Moss ("Top of the Lake") und Dominic West ("The Affair") übernommen. Der Film sorgte bei der Aufführung in Cannes für schallendes Gelächter. Ab 17. November

Battle of the Sexes

Dem Geschlechterkampf widmet sich "Battle of the Sexes", der nach der Premiere beim Toronto International Filmfest am 17. November in die Kinos kommt und Emma Stone als die Tennisspielerin und Frauenrechtlerin Billie Jean King zeigt, die 1973 von dem Wimbledon-Champion Bobby Rigs (Steve Carell) herausgefordert wurde. Ab 17. November

Star Wars: The Last Jedi

Die nächste Episode aus dem Star-Wars-Universum wird kurz vor Weihnachten wieder tausende Fans in die Kinos locken. „The Last Jedi“ ist die Episode VIII, in der wohl mehr erzählt wird zur möglichen neuen Jedi-Kriegerin Rey und deren kolportiertes Familienverhältnis zu Luke Skywalker. Ab 14. Dezember

Stronger

Kritiker loben jetzt schon Jake Gyllenhaals emotionalen Auftritt in dem Terrordrama "Stronger" von David Gordon Green. Er spielt den Amerikaner Jeff Bauman, der bei dem Bombenanschlag auf den Bostoner Marathon beide Beine verlor.