Kinderpornografie von

Polizist bestreitet Übergriffe

Anwalt des Verdächtigen: Mandant "dementiert, jemals ein Kind missbraucht zu haben"

Kinderpornografie - Polizist bestreitet Übergriffe © Bild: APA/Fohringer

Der in U-Haft sitzende Linzer Polizist bestreitet jemals Kinder sexuell missbraucht zu haben. Bei dem Beamten wurde kinderpornografisches Material gefunden. Der Anwalt des Polizisten, Andreas Mauhart, hat sich am Freitag an die Medien gewandt. Sein Mandant stelle "strikt in Abrede, jemals ein Kind, weder die eigenen noch ein fremdes, sexuell oder sonst wie missbraucht zu haben", heißt es in dem Schreiben des Anwalts.

Es sei niemals zu geschlechtlichen Handlungen zwischen dem Mann und irgendeinem minderjährigen Kind gekommen. Sein Mandant habe auch niemals Material mit pornografischen und sexuellen Handlungen von und mit Kindern, weder mit eigenen noch mit fremden, hergestellt, verkauft oder verbreitet, so Mauhart.

Kinderporno-Fotos betrachtet und gespeichert
Richtig sei, dass sein Mandant frei zugängliche, also nicht kostenpflichtige Darstellungen nackter Minderjähriger im Internet betrachtet und gespeichert habe. Das sei moralisch verwerflich und strafrechtlich relevant, so der Anwalt. Der Polizist habe diesbezüglich bereits im Zuge der ersten Einvernahme ein reumütiges Geständnis abgelegt und sämtliche relevanten Daten der Polizei übergeben. Sein Mandant sei niemals Mitglied eines Kinderpornoringes gewesen und es gebe "weder eine Vernetzung mit einschlägigen Foren noch wurde jemals gegen Bezahlung kinderpornografisches Material gekauft".

Der Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Linz, Dietmar Gutmayer, wollte das Schreiben nicht kommentieren. Der Verdächtige und seine Frau - ebenfalls eine Polizistin - befänden sich jedenfalls bis zur Haftprüfungsverhandlung am 3. September in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen würden weiterhin laufen. Hinweise auf einen Porno-Ring oder darauf, dass der Verdächtige Material verkauft habe, seien bisher nicht aufgetaucht.

Video soll Missbrauch zeigen
Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs und der sittlichen Gefährdung begründet sich auf einem Video. Darauf soll der Polizist mit seiner Frau zu sehen sein - und auch eines ihrer Kinder. Die Aufnahme liegt allerdings bereits ein paar Jahre zurück. Über das Ehepaar wurde wegen Tatbegehungs- und Verdunkelungsgefahr Untersuchungshaft verhängt. Derzeit durchforste die Polizei eine große Datenmenge von den Computern des Polizisten nach verdächtigem Material, hieß es.

Ans Licht kam der Verdacht per Zufall: Ein Fremder soll eine verlorene Speicherkarte des Beamten gefunden haben, auf dem sich belastendes Material befunden haben dürfte. Der Mann wollte herausfinden, wem die Karte gehört, und legte sie in einen Rechner ein. Dabei entdeckte er das verdächtige Material und brachte das Speichermedium zur Polizei. Dort forschten die Beamten den Besitzer schließlich in den eigenen Reihen aus.

Kommentare

melden

... ich seh den unterschied zwischen diesem taeter und der justizministerin nicht, die nach 30 jahren wegsehen und betruegen der opfer und im kreis schicken so lange bis die tathandlungen standard bei polizei und justiz wurden meint "man solle den opfer zuhoeren" anstatt die jahrelangen fehlleistung auch bei aehnlichen taten an abertausenden leuten zuzugeben und zu entschaedigen. es ekelt mich an oesterreicher zu sein. es ekelt mich an zu lesen dass die migrantischen frauen nicht aus dem haus duerfen, wenn die justizuebergriffe dicke ordner fuellen, wenn naziaerzte noch immer praktizieren dieses verbrechergelalle zu hoeren das nur dazu dient die leute zu betruegen, zu verspotten und fertig zu machen.

melden

Re: ... sie abzuzocken und sie noch youtube filme davon machen zu lassen und dann dafuer die opfer noch mehr zu bestrafen. in jedem rechtsstaat waere so eine justiz bereits jahrzehntelang inhaftiert.

Seite 1 von 1