Kind sollte "Spaß haben": Australier steckt 14 Monate altes Kleinkind in Wäschetrockner

Verbrennungen an Händen und zahlreiche Prellungen

Ein Australier hat vor Gericht gestanden, ein 14 Monate altes Kleinkind in einen Wäschetrockner gesteckt und dadurch schwer verletzt zu haben. Gleichzeitig gab der Angeklagte allerdings an, er habe das nur getan, damit das Baby "Spaß hat". Der Vorsitzende Richter kommentierte, er schätze den Vorfall eher als "unglaubliche Blödheit" statt als Boshaftigkeit ein.

Die kleine Mia hatte etwas Medizin auf ihr Hemd gepatzt, als der Freund ihrer Mutter sie in die Maschine steckte und den Trockner für etwa zwei Minuten einschaltete, wie in der Verhandlung im westaustralischen Perth am Mittwoch hervorging. Das Mädchen erlitt schwere Verbrennungen an den Händen und Prellungen im Gesicht, am Körper und an der Wirbelsäule.

Der Anwalt des Angeklagten betonte, sein Mandant habe nicht aus Wut oder Bösartigkeit so gehandelt. Vielmehr habe der Lehramtsstudent gedacht, die Tour im Trockner werde dem Kind Spaß machen: Mia habe es immer geliebt, wenn er sie an den Händen fasste und durch die Luft wirbelte, "und er dachte, wahrscheinlich würde sie gerne eine Runde im Wäschetrockner drehen".
(apa)