Kimi Räikkönen von

Rallye-Verbot für Kimi

Lotus verbietet dem Finnen eine Teilnahme an WM-Läufen. Kubica-Unfall als Mahnung.

Kimi Räikkönen - Rallye-Verbot für Kimi © Bild: Reuters/Su

Kimi Räikkönen darf während der Formel-1-Sommerpause nicht für einen Lauf in die Rallye-WM zurückkehren. Das hat das Lotus-Team des Finnen in Monaco klar gestellt. Ex-Weltmeister Räikkönen war zwei Jahre lang in der WRC gestartet, ehe er dieses Jahr in die Formel 1 zurückkehrte. Ins Auge gefasst hatte der 32-Jährige ein Antreten bei der Finnland-Rallye Anfang August.

Denn nach dem Ungarn-Grand-Prix Ende Juli geht die Formel 1 in eine einmonatige Sommerpause, was Räikkönen zu einem Kurz-Comeback angeregt hatte. Ein wichtiger Mitgrund für die ablehnende Haltung seines Teams ist, dass Lotus (bis zum Vorjahr Renault) nach dem schweren Unfall von Robert Kubica solche Risiken nicht mehr eingehen will. Der Pole hatte sich im Februar 2011 bei einem Rallye-Unfall in Italien so schwer verletzt, dass seine Rückkehr in die Formel-1-Karriere nach wie vor fraglich ist.

"Kimis Vertrag erlaubt ihm nicht, bei Rallyes zu starten. Nach dem, was mit Robert passiert ist, konnten wir ihm das nicht zugestehen. Er versteht das, die Sache ist besprochen und erledigt", erklärte Lotus-Teamchef Eric Boullier in Monaco gegenüber "autosport".