Paris von

Kim Kardashian: So
dramatisch war der Überfall

Der Portier der Pariser Luxusappartments enthüllt schockierende Sicherheitslücken

Kim Kardashian © Bild: www.PPS.at

Seit dem Raubüberfall auf Kim Kardashian in Paris vor zweieinhalb Wochen hat sich das It-Girl völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Der Portier des "Hôtel de Pourtalès", in dem das Verbrechen stattfand, schilderte nun, wie schrecklich die Nacht für Kim gewesen sein muss.

In der Nacht von 2. auf 3. Oktober widerfuhr Kim Kardashian ein echter Albtraum. Die 35-Jährige wurde von unbekannten Männern mit einer Waffe bedroht, mit Klebeband gefesselt, im Bad eingeschlossen und ausgeraubt. Gegenüber der britischen "Daily Mail" enthüllt ein Portier der Pariser Luxusherberge "Hôtel de Pourtalès" nun schockierende Details über besagte Nacht. Der 39-jährige Abdulrahman, der aus Sorge um seine Familie seinen Nachnamen nicht nennen möchte, hatte in der Nacht des Überfalls Dienst. Er wurde von den bewaffneten Männern gezwungen, sie zu Kim Kardashians Appartment zu führen.

Portier hatte als Einziger Dienst

Der Portier hatte als einziger Angestellter Dienst, als gegen 2.35 Uhr drei als Polizisten gekleidete Männer in der Lobby auftauchten. "Ich stand hinter dem Empfangstresen. Die Tür war zu, aber sie ist aus Glas. Sie forderten mich auf, die Tür zu öffnen. Ich erkannte ihre Polizeiuniformen. Ich sagte ihnen, sie sollten die Tür öffnen, denn sie war nicht verschlossen, aber sie forderten mich mit Handzeichen auf, zur Tür zu kommen", erinnert sich Abdulrahman. Als er ihrer Aufforderung Folge leistete, überwältigten sie ihn und legten ihm Handschellen an. Anschließend sollte er sie zu ihrem eigentlichen Opfer bringen.

© imago/Starface In diesem Luxusappartment wurde Kim Kardashian überfallen.

Abdulrahman erlebte den Überfall auf Kim Kardashian hautnah mit. Er wurde von den Männern, die nur Französisch sprachen, gezwungen, für sie zu übersetzen. Da er neben dem It-Girl der Einzige ist, der die Täter gesehen hat, fürchtet der 39-Jährige nun um sein Leben und jenes seiner Familie. Von der französischen Polizei fühlt er sich im Stich gelassen und auch über seinen Arbeitgeber weiß er wenig Gutes zu berichten. Im Gegenteil.

Sicherheitslücken waren lange bekannt

Wie Abdulrahman gegenüber der "Daily Mail" berichtet, war seit mehreren Jahren bekannt, dass die Sicherheitsvorkehrungen des Appartmenthauses nicht ausreichend sind. Bereits im Jahr 2010 habe er seine Vorgesetzten mehrfach darauf hingewiesen, sagt der 39-Jährige. Unter anderem soll der Zugangscode zur Eingangstür seit mehreren Jahren nicht geändert worden sein - selbst nach dem Überfall auf das berühmte It-Girl nicht. Überwachungskameras sucht man in der Luxus-Anlage vergeblich. Angeblich, um die prominenten Gäste - vor Kardashian wohnten hier bereits Stars wie Madonna oder Leonardo DiCaprio - nicht zu stören.

© imago/PanoramiC Das Appartmenthaus im noblen 8. Pariser Bezirk

Laut Abdulrahman hatte Diskretion oberste Priorität. Offenbar aber auf Kosten der Sicherheit. Der schwedische Fußballer Zlatan Ibrahimovic, der während seines Engagements bei Paris Saint Germain ein ganzes Jahr lang in der Luxus-Anlage wohnte, dürfte großes Glück gehabt haben, dass er niemals Opfer eines Überfalls wurde. Wobei er vermutlich nicht ganz so viele auffällige Klunker bei sich trug wie Kim Kardashian.

Wie geht es Kim Kardashian?

Das It-Girl scheint seit dem Überfall wie vom Erdboden verschluckt. Laut Aussage ihrer Schwester Khloe geht es Kim gar nicht gut. "Was ihr passiert ist, ist traumatisch", sagte die 32-Jährige vergange Woche bei ihrem Besuch in Ellen DeGeneres' Talkshow. Die Dreharbeiten zur Reality-Show "Keeping Up with the Kardashians" pausieren im Moment, die Ehefrau von Rapper Kanye West hat sich seit den Geschehnissen von Paris völlig aus der Öffentlichkeit und den sozialen Netzwerken zurückgezogen.

Auf Kim Kardashians persönlicher Internetseite veröffentlichte ihre Assistentin Steph Sheppard nun ein erstes Statement. "Ihr habt vermutlich mitbekommen, dass wir die App seit einigen Wochen nicht upgedatet haben. Keeks (Kims Spitzname, Anm.) nimmt sich eine dringend benötigte Auszeit", ist in einer handschriftlichen Mitteilung zu lesen. Die Fans sollten sich keine Sorgen machen, heißt es weiter.

Demnächst soll es wieder neues exklusives Material geben, erklärt ihre Assistentin, doch im Moment ist Kim Kardashian offenbar noch nicht so weit. Auch die Party zu ihrem 36. Geburtstag am 21. Oktober wurde abgesagt. Gefeiert wird diesmal wohl nur im engsten Familienfamilienkreis, in dem die zweifache Mutter nach dem Schock-Erlebnis Halt findet.

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