Kilometerlange Staus vorprogrammiert:
Die übliche Reisekolonne zu Ferienbeginn

Blechlawinen auf den Hauptverkehrslinien erwartet Westliche Bundesländer trifft der Urlauberwechsel

Kilometerlange Staus vorprogrammiert:
Die übliche Reisekolonne zu Ferienbeginn © Bild: Reuters/Cortes

Zum Beginn der Semesterferien warnten sowohl ARBÖ als auch ÖAMTC vor kilometerlangen Staus bei der Fahrt in die Skigebiete. Denn nicht nur Schüler in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und Vorarlberg haben frei, auch in Dänemark sowie teilweise in Norwegen, Schweden, Polen und Tschechien bleiben die Schulen geschlossen. Starken Rückreiseverkehr bedeutet das Ferienende in einigen deutschen Bundesländern, wie auch in Belgien, Luxemburg und Rumänien.

Zusätzlich zu den Urlaubern werden sich auch viele Wochenend- und Tagesskifahrer auf den Weg machen. Besonders betroffen werden die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten sein. Erwartet werden "Blechlawinen" auf den Hauptverbindungen und den Zufahrtsstrecken zu den Skigebieten. "Besonders die Tunnelportale wirken wie Nadelöhre und sind daher Staumagnete", schilderte Angela Schmalzl vom ARBÖ-Informationsdienst. Der ÖAMTC empfiehlt, entweder "zeitig in der Früh oder erst am späteren Nachmittag aufzubrechen", denn von etwa 10.00 bis 15.00 Uhr sei auf den Routen in die Skizentren mit den längsten Wartezeiten zu rechnen.

Die wichtigsten Staupunkte sind laut ARBÖ und ÖAMTC die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12), die Rheintalautobahn (A14) und die Arlbergschnellstraße (S16). In Bayern müsse man zwischen dem Inntaldreieck und Kiefersfelden mit sehr zähem Verkehrsaufkommen rechnen, ebenso auf der A8 Richtung Salzburg. Die Brennerautobahn (A22) und die Brenner Staatsstraße (SS12) dürften in Südtirol besonders betroffen sein.
(apa/red)