Killer wollten offenbar sichergehen: Ex-Agent Litwinenko angeblich 2 Mal vergiftet!

Obduktion weist auf zweiten Strahlungsherd hin Anschlag vor dem bisher bekannten am 1. November

Der ehemalige russische Geheimagent Alexander Litwinenko ist möglicherweise einem doppelten Giftanschlag zum Opfer gefallen. Die britische Polizei geht nach Informationen der Zeitung "Sunday Telegraph" Spuren nach, wonach auf den Kreml-Kritiker in London gleich zwei tödliche Anschläge verübt worden sein könnten: am 1. November - wie bereits bekannt -, aber auch schon einige Tage zuvor.

Die Vermutung, dass es zwei Anschläge mit Polonium gegeben haben könnte, stützt sich auf das Ergebnis der Obduktion. Nach Informationen des "Telegraph" wurden in Litwinenkos Leichnam zwei verschiedene Strahlungsherde entdeckt. Das Blatt zitierte einen Ermittler mit den Worten: "Möglicherweise wurde Litwinenko zwei Mal vergiftet. Wahrscheinlich wollten die Killer sichergehen, dass er sich nicht davon erholt." Der 43-jährige Russe starb am 23. November in einer Londoner Klinik. Der Fall löste weltweit Schlagzeilen aus.

(apa/red)