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Kiew meldet drei getötete Regierungssoldaten in der Ostukraine

"Heftigste Gefechte seit einem Jahr"

In der Ostukraine haben prorussische Rebellen nach Angaben der Armee drei ukrainische Soldaten getötet und sechs weitere verletzt. Ein Militärsprecher sagte am Donnerstag in Kiew, es habe "die heftigsten Gefechte seit einem Jahr" gegeben. Die Aufständischen hätten die Zahl ihrer Angriffe mit schweren Waffen wie Mörsern und Artilleriegranaten auf Armeestellungen gegenüber dem Vortag nahezu verdoppelt.

In den selbstproklamierten Volksrepubliken Donezk und Luhansk kämpfen bewaffnete Gegner der Regierung in Kiew seit mehr als zwei Jahren gegen ukrainische Regierungssoldaten. Die jetzige Zuspitzung der Kämpfe fand vor dem Hintergrund neuer Spannungen rund um die Krim statt, dem Standort der russischen Schwarzmeerflotte.

Moskau hatte die Region im Sommer 2014 nach einem dortigen Volksentscheid in die Russische Föderation eingegliedert. Die USA und ihre Verbündeten sehen diesen Schritt als Annexion und Verletzung des Völkerrechts an.

Der russische Geheimdienst FSB hatte am Mittwoch vergangener Woche erklärt, Anschläge des ukrainischen Militärs auf der Krim vereitelt zu haben. Bei Festnahmen und Zusammenstößen wurden demnach ein FSB-Agent und ein russischer Soldat getötet. Kiew wies die Anschuldigungen zurück und forderte Beweise. Die US-Regierung zeigte sich "extrem besorgt" angesichts der neuen Spannungen.

Kiew wirft Russland nun vor, seine Soldaten in der Region aufzustocken und neues Militärmaterial heranzuschaffen. Die Ukraine erhöhte vor einer Woche die Terrorwarnstufe für die Krim sowie für die Regionen Donezk und Luhansk auf das höchstmögliche Niveau.

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