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Kickl sieht "Politico"-Vergleich mit Bannon gelassen

Innenminister: "Zähle nicht zu den Lesern dieses Magazins"

Gelassen hat Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) auf einen Vergleich des US-Magazins "Politico" reagiert, das ihn mit dem US-Rechtspopulisten Steve Bannon verglichen hatte. "Ehrlich gesagt zähle ich nicht zu den Lesern dieses Magazins. Ich nehme es so, wie es ist", sagte Kickl am Donnerstag in Brüssel.

"Politico" zählte kürzlich Kickl zu jenen 28 Persönlichkeiten, die Europa im kommenden Jahr am meisten prägen werden. Österreichs Innenminister belegte Rang 5 der Kategorie "Störer" und wurde von der Zeitschrift als "schmalerer, gemeinerer Steve Bannon" charakterisiert.

Bannon, früherer Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, hatte zuletzt ein Netzwerk unter dem Namen "The Movement" (Die Bewegung) ins Leben gerufen, das rechtspopulistischen Parteien bei der Europawahl 2019 durch Umfragedaten, Analysen und Strategiezentren Unterstützung leisten soll. Die Organisation ist in Brüssel ansässig. Die FPÖ hat erklärt, sie wolle nicht mit Bannon zusammenarbeiten.

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