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Kern im italienischen Fernsehen: "Sind kein rassistisches Land"

Menschen würden nach ihren Ängsten wählen - Brenner-Grenze soll offen bleiben

Bundeskanzler Christian Kern hat im italienischen Fernsehen klargestellt, dass Österreich "kein rassistisches Land" ist, berichtet die "Kronenzeitung" (Dienstagsausgabe). "Wer in Österreich Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer wählt, ist nicht automatisch Anhänger der extremen Rechten", sagte der Kanzler demnach in der Politshow "Agora" des Fernsehsenders Rai 3.

Die Menschen würden nach ihren eigenen Ängsten wählen, fügte der Bundeskanzler hinzu. Kern warnte aber auch, dass man viel riskiere, "wenn die Rechte in Europa gewinnt". Dennoch sei "der Populismus im Aufwind" und zahlreiche Wähler würden sich derzeit gegen das Establishment entscheiden, so Kern mit Hinweis auf den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen.

Außerdem betonte Kern, dass die Brenner-Grenze offen bleibe. Er wolle verhindern, dass in Europa neue Binnengrenzen aufgebaut werden, so der Bundeskanzler.

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