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Nach Hundebiss:
Dreijährige aus KFC verwiesen

Victorias Anblick sei den Gästen nicht zumutbar, lautete die Begründung

USA - Nach Hundebiss:
Dreijährige aus KFC verwiesen

Man sollte meinen, die dreijährige Victoria Wilcher hat schon genug durchgestanden: Das Kleinkind wurde von mehreren Pit Bulls überfallen und beinahe getötet. Jetzt hat die Kleine schlimme Narben im Gesicht. Doch Mitarbeiter von Kentucky Fried Chicken fanden ihren Anblick für ihre Gäste nicht zumutbar - und baten die Familie, das Schnellrestaurant zu verlassen.

Die Familie stellte daraufhin ein Foto des Mädchens auf ihre Facebook-Seite mit der Frage: "Ängstigt Sie der Anblick dieses Kindes?" Und weiter: "Letzte Woche waren wir bei KFC in Jackson MS und Viktoria wurde wegen ihres vernarbten Gesichtes gebeten zu gehen. Sie würde die anderen Gäste erschrecken."

Rechtes Auge verloren

Die Dreijährige hat durch die Hundeattacke ihr rechtes Auge verloren: Drei Hunde ihres Großvaters überfielen Victoria, nachdem sie durch die Hintertüre ins Familienhaus gelangten. Sie zerrten das wehrlose Mädchen aus dem Haus in den Hinterhof und konnten nur gestoppt werden, indem zwei der Tiere vom Großvater und dessen Freundin erschossen wurden.

Lokalbesuch am ersten Tag nach Krankenhaus-Aufenthalt

Das Mädchen erlitt bei der Attacke einen zerbrochenen Ober-und Unterkiefer, gebrochene Wangenknochen und Augenhöhlen und eine gebrochene Nase. Außerdem kann Victoria die rechte Seite ihres Gesichtes nicht mehr bewegen. Sie verbrachte etwa einen Monat im Krankenhaus. Am Tag ihrer Entlassung ging sie mit ihrer Großmutter zu Kentucky Fried Chicken. "Ich bestellte eine große süßen Tee und ein bisschen Kartoffelpüree mit Soße, weil sie hungrig war. Weil sie noch eine Magensonde hatte, dachte ich, dass sie sowieso nur schlucken und nicht essen kann", so die Großmutter zu N24. "Sie sagten zu uns: 'Wir müssen Sie bitten, unser Restaurant zu verlassen, das Gesicht des Kindes stört unsere Kunden.' Victoria hat genau verstanden, was sie sagten."

KFC bedauert Vorfall

Nach dem Facebook-Post und der dadurch ausgelösten Empörungswelle, meldet sich nun auch die Fastfoodkette zu Wort. KFC-Sprecher Rick Maynard: "Wir nehmen das sehr ernst, wir haben null Toleranz für jede Art von Verletzungen oder respektlosen Aktionen gegen unsere Gäste." Auch auf Facebook schrieb KFC: "Bitte akzeptieren Sie unsere aufrichtige Entschuldigung."

Kommentare

Warum ist dieser Artikel noch online zu lesen???...Es ist bereits bewiesen, dass dies eine große Lüge war. Stand bereits in allen Zeitungen. Die Familie wollte Geld erpressen und das NICHT für die Kleine. Diese Fastfood-Kette spendet aber trotzdem Geld für notwenige Operationen der Kleinen. Denn dieses Kind kann ja nichts für die assi Eltern und Oma

wenn und wäre, das kann jeder x-beliebige trottel ausspucken.
so ein glück, sie können KFC verklagen! In Amerika! Millionen sind garantiert, wenn sie genug gescheit sind, und sich nicht mit irgendwelche Gutscheine abspeisen lassen!

Wäre das mein Restaurant, hätte ich null Tolleranz für meinen Mitarbeiter, der würde bei diesem zwischenfall seinen Job verlieren. Ein 3 jähriges Kind rauszuschmeissen ist unterste Schublade. Hauptsache Familien und Kinderfreundliche Restaurants bewerben.

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