Interview von

"Ich wollte immer James Bond sein"

NEWS trifft Bestseller-Autor Ken Follett zum Erscheinen seines neuen Romans

Der Schriftsteller Ken Follett © Bild: Corbis

Der Millionenautor ist überzeugter Sozialdemokrat und britischer Gentleman. Dennoch hat Ken Follett, 65, zum Erscheinen seines Romans "Kinder der Freiheit" an den Schauplatz Washington geladen. Eine handverlesene Schar von Journalisten aus ganz Europa ist geladen - NEWS als einziges österreichisches Medium.

NEWS: George, der Held in "Kinder der Freiheit", schafft Unglaubliches: Als unehelicher Sohn einer schwarzen Mutter und eines russischen Emigranten engagiert er sich in den 60er-Jahren in den USA in der Bürgerrechtsbewegung und wird Abgeordneter im Kongress. Ist seine Geschichte eine Botschaft an Ihre Leser: Lass dich nicht unterdrücken, dann wird etwas aus dir?
Follett: Ich habe keine Botschaft und möchte die Menschen nicht beeinflussen. Aber solche Figuren bewegen, solche Geschichten sind wahre Dramen. Und noch stärker ist es, wenn jemand nicht für sich selber, sondern für andere, für Benachteiligte, für Unterdrückte kämpft.

NEWS: Wären Sie gern selber so ein Held?
Follett: Ich wollte immer James Bond sein. Aber dann erkannte ich, ich würde nie so groß werden wie er. Und ich hatte keine blauen Augen Aber im Leben haben mich immer Menschen beeindruckt, die aus der größten Armut kamen und Großes leisteten. Der Bluessänger Willie Dixon ist einer meiner Helden. Als Kind konnte er sich nicht einmal Schuhe leisten, dann komponierte er für die Rolling Stones.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper Version.

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