Keine "Transferbombe" in der Winterübertrittszeit

Austria holte drei, Bregenz fünf neue Spieler PLUS: Alle Infos zur Bundesliga-Saison

Wenige Stunden vor dem Ende der Winterübertrittszeit in der österreichischen T-Mobile Fußball-Bundesliga sind am Freitag spektakuläre Transfers usgeblieben. Am prominentesten verstärkt hat sich der überlegene Tabellenführer Austria Wien, quantitativ hat SW Bregenz mit fünf neuen Spielern die Nase vorn. Im Gegensatz dazu hatte Sturm Graz, in den vergangenen Jahren Groß-Investor, am 31 Jänner am Nachmittag seinen bisherigen Kader nicht erweitert.

Die Wiener Veilchen zogen mit dem ÖFB-Internationalen Volkan Kahraman von Sensationsaufsteiger SV Pasching sowie den beiden U21-Nationalspielern Patrick Pircher (Bregenz) und Joachim Parapatits (Leoben) bereits im Dezember die namhaftesten Fische an Land. Zudem erhielt der nigerianische Verteidiger Rabiu Afolabi von Standard Lüttich zu Jahresbeginn einen Vertrag für dreieinhalb Jahre, wird aber erst ab Sommer das violette Trikot überstreifen. Die Wechsel von Christian Mayrleb und Markus Kiesenebner zu Pasching waren bereits seit längerer Zeit festgestanden. Mit Martin Hasek, Wolfgang Hopfer und Marc Ziegler könnten aber noch drei weitere Kicker den Verein verlassen.

Fünf Neue bei Bregenz
Die Bregenzer investierten den Erlös aus dem Pircher-Transfer gleich in fünf neue Spieler. Die Routiniers Dietmar Berchtold, Mirko Dickhaut, Björn Otto Bragstad sowie die Talente Mario Bolter und Tomasz Pekala sollen den Vorarlbergern zum Sprung in höhere Tabellenregionen verhelfen.

Sturm & Rapid hielten sich zurück
Auffallend zurückhaltend agierte Sturm Graz am Transfermarkt. Feldspieler wurde keiner verpflichtet, dafür bemühte sich Manager Heinz Schilcher bis zum Schluss um ein Engagement des Ersatz-Keepers von AIK Stockholm, Daniel Andersson. Mit Horst Heldt (Stuttgart) wurde nur ein Kicker abgegeben, die Grazer wollen aber noch Pregelj, Petrovic, Atangana und Badia an den Mann bringen. Auch Rekordmeister Rapid zeigte sich wenig investitionsfreudig und holte mit dem dänischen Defensiv-Spezialisten Jacob Laursen nur einen neuen Spieler.