Keine Lehre aus Tod von Wouter Weylandt:
Strecke trotz Sorgen der Fahrer unverändert

Zusätzliche Matten und Netze an riskanten Punkten Abfahrt vom Monte Crostis ist Fahrern zu gefährlich

Keine Lehre aus Tod von Wouter Weylandt:
Strecke trotz Sorgen der Fahrer unverändert © Bild: GEPA/Pranter

Der tragische Unfall von Wouter Weylandt hat keine Kosenquenzen für den weiteren Giro-Verlauf. Trotz der von einigen Fahrern geäußerten Sicherheitsbedenken bleibt die 14. Etappe unverändert. Diese führt von Lienz auf den gefürchteten Monte Zoncolan.

Besonderes besorgt zeigten sich einige Rad-Profis über die steile Abfahrt vom Monte Crostis in den karnischen Alpen. Der Anstieg und die Abfahrt vom Crostis stehen erstmals im Giro-Programm und sind vor der Auffahrt auf den benachbarten Zoncolan zu bewältigen.

Giro-Direktor Angelo Zomegnan versicherte den Profis am ersten Ruhetag der Italien-Rundfahrt in Termoli, dass die neuralgischen Stellen mit zusätzlichen Matten und Netzen abgesichert werden. Am vergangenen Montag war der Belgier Wouter Weylandt auf der dritten Etappe bei einem Sturz auf der Abfahrt vom Bocco-Pass nahe Genua zu Tode gekommen.

(apa/red)