Keine Eile beim Verzehr nötig: Ostereier bleiben bis zu sechs Wochen lang haltbar

Frische von rohem Ei in kaltem Wasser überprüfbar Vorsicht: Schwimmt das Ei oben, ist es verdorben

Keine Eile beim Verzehr nötig: Ostereier bleiben bis zu sechs Wochen lang haltbar

Bei wem sich nach dem Osterfest noch eine riesige Menge von Ostereiern auftürmt, kann gelassen bleiben. Laut Information der Agentur für Gesundheit und Ernährung (AGES) bleiben gekochte Eier bis zu eineinhalb Monaten lang haltbar. Noch vor dem Färben kann ein einfacher Test zeigen, ob die Eier frisch sind.

Gekochte, gefärbte Eier bleiben bei Zimmertemperatur vier Wochen lang haltbar und bakteriologisch unbedenklich. Bei Kühlschranktemperatur verlängert sich dieser Zeitraum sogar auf sechs Wochen. Es besteht also keine Notwendigkeit, alle Ostereier auch wirklich an den Feiertagen zu verspeisen. Voraussetzung für die angegebenen Haltbarkeitszeiträume ist allerdings die Verwendung von frischen, einwandfreien Produkten als Ausgangsmaterial beim Färben.

Ob rohe Eier frisch sind, lässt sich einfach feststellen. Mit zunehmenden Alter nimmt deren Dichte ab, da sich die Luftblase im Inneren während der Lagerung ausweitet. Der Unterschied zeigt sich im kalten Wasser: Frische Eier sind am Schwersten und bleiben flach am Boden liegen. Ältere Eier schweben im Wasser und sollten so schnell wie möglich verarbeitet werden. Bei einem Ei, das an der Oberfläche schwimmt bzw. die stumpfe Spitze aus dem Wasser ragt, ist Vorsicht geboten - es ist nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Kein Anzeichen für ein schon verdorbenes Ei ist eine blau-grüne Verfärbung an der Eiklar-Dotter-Grenze. Diese weist lediglich auf eine lange Kochzeit hin. Und dies ist auch gut so, besteht doch bei Eiern, die zu kurz gekocht wurden, die Gefahr einer Salmonellen-Infektion. Eine weitere Gefahrenquelle stellt das Abschrecken nach dem Färben dar: Durch das kalte Wasser können Bakterien in die Eier eindringen, sie sollten daher innerhalb von zwei Tagen gegessen werden.

(apa/red)