Kein Wahlinteresse in Schärding am Inn:
Nur eine Stimme in Oberösterreichs Stadt

Wurde wegen Wahlgeheimnis woanders mitgezählt

Kein Wahlinteresse in Schärding am Inn:
Nur eine Stimme in Oberösterreichs Stadt © Bild: APA/Pfarrhofer

In einem Wahlsprengel in Oberösterreich - konkret in der Stadt Schärding am Inn - ist bei der Bundespräsidentenwahl nur eine einzige Stimme abgegeben worden. Das stellte die Wahlbehörde vor ein Problem: Hätte sie das Kuvert sofort geöffnet, wäre das Wahlgeheimnis nicht gewahrt worden.

Nach Rücksprache mit der Landeswahlbehörde entschied die Gemeindewahlbehörde, die eine Stimme zu den anderen in der Wahlurne im Bezirks-Seniorenheim zu werfen. Dann wurden alle ausgezählt. Damit wurde das Wahlgeheimnis gewahrt und das Gesamtergebnis des Wählerwillens in der Stadt Schärding auch nicht verfälscht.

(apa/red)