"Kein Schnellschuss": Verteidigungsminister
Darabos will Mayers Jet-Vorstoß prüfen

Kräuter für Ladung Mayers vor U-Ausschuss

"Kein Schnellschuss": Verteidigungsminister
Darabos will Mayers Jet-Vorstoß prüfen

Verteidigungsminister Norbert Darabos hat sich als Reaktion auf die Aussage von Verfassungsrechtler Heinz Mayer, gegen einen "Schnellschuss" ausgesprochen. Mayer hatte gemeint, die Republik könne nach der Sachverhaltsdarstellung gegen "Airchief" Erich Wolf aus dem Eurofighter Vertrag aussteigen. Darabos kommentierte dieses Statement am Rande des Ministerrats damit, dass er seiner "Task Force" den klaren Auftrag erteilt habe, alle Möglichkeiten des Ausstiegs aus dem Eurofighter-Vertrags bzw. einer Reduktion des Preises zu prüfen - dies treffe nun auch auf den Vorstoß von Mayer zu. Voreilige Kommentare zu der Causa wollte Darabos in der Öffentlichkeit nicht abgeben.

Die so genannte Task Force bestehe aus Experten des Verteidigungsministeriums sowie unabhängigen Juristen, so Darabos gegenüber Journalisten. Ob diese Arbeitsgruppe bereits Gründe für den Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag gefunden habe, darüber äußerte sich der Verteidigungsminister nicht. Zur Causa Wolf und dem "Eurofighter-Fest" sagte er: "Man muss erst prüfen, was sich da in Langenlebarn wirklich abgespielt hat."

Der SPÖ-Fraktionsführer im Eurofighter-Untersuchungsauschuss Günther Kräuter sprach sich indes in einer Aussendung für die Ladung Mayers vor den Untersuchungsausschuss aus. (APA/red)