Kein Osterfriede im Streit mit den Lehrern: Schmied skeptisch gegenüber Altersteilzeit

Aber Einigung auf Bildung von zwei Arbeitsgruppen NEWS.at-Interview: Pragmatisierung als Ausweg?<br>Zwei Lehrstunden mehr oder nicht? IHRE MEINUNG

Kein Osterfriede im Streit mit den Lehrern: Schmied skeptisch gegenüber Altersteilzeit © Bild: APA/Eggenberger

Kein Osterfriede im Streit um die Verlängerung der Unterrichtsverpflichtung: Bei ihren letzten Verhandlungen haben sich Unterrichtsministerin Schmied und die Lehrer-Gewerkschaft auf die Einrichtung von zwei Arbeitsgruppen geeinigt, die über die Osterferien über das Bildungsbudget und das von der Gewerkschaft vorgeschlagene Altersteilzeit-Modell beraten sollen.

Als Alternative zu den zwei Stunden mehr Unterricht schlagen die Gewerkschafter vor, dass ältere Lehrer auf freiwilliger Basis die Möglichkeit bekommen, zwei bis drei Stunden weniger zu unterrichten. Wegen der großen Gehaltsunterschiede könnten mit einer Stunde weniger Unterricht eines älteren Lehrers fast zwei Stunden eines jungen Lehrers finanziert werden. So könne man den Mehrbedarf an Unterrichtsstunden kostenneutral aufbringen, argumentiert die Gewerkschaft.

Schmied will den Vorschlag durchrechnen, zeigte sich aber gleich skeptisch: Die Maßnahme dürfte nur einen zweistelligen Millionenbetrag bringen, während ihr Bedarf aber im dreistelligen Bereich liege. Daher glaubt die Ministerin nicht, dass sie sich von der geplanten Anhebung der Unterrichtspflicht verabschieden können wird.

"Die zwei Stunden müssen weg"
Der Vorsitzende der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft Riegler warf Schmied vor, ihren zusätzlichen Finanzbedarf von mehr als 520 Mio. Euro für 2009 und 2010 "noch immer nicht glaubhaft belegt" zu haben. Für Riegler ist klar: "Die zwei Stunden müssen weg."

Demonstration am Minoritenplatz
Vor dem Unterrichtsministerium demonstrierten am Minoritenplatz Lehrer gegen die "Erhöhung der Arbeitszeit". Zu der von der parteiunabhängigen "Aktionsgewerkschaft Bildung" organisierten Kundgebung kamen nach Angaben der Exekutive rund 150 Lehrer, aber auch einige Schüler. In Klagenfurt demonstrierten rund 2.000 Schüler gegen die von Schmied geplante Reform.

(apa/red))

Kommentare

Unnötige Diskussionen Die Rewaltität ist ganz einfach zu vertehen müßte auch für Lehrer gelten. Die Arbeitszeitregelung für Lehrer ist in den letzten Jahrzehnten durch poitische Einflussnahme wie die Pesnisonregelung für Eisenbahner zu großzügig geregelt worden, daher wollten alle Eisenbahner und Lehrer werden. Dies kann sich der Staat (Steuernzahler) einfach nicht mehr leisten. Es sind auch zuwenig gute Lehrer am Werk und zu viele Minimalisten, daher wird das ganze Werk nicht mehr funktionieren und wenn Lehrer weiter zerstören wollen, Schüler und Eltern aufhetzten wird früher oder später alles zerbrechen und immer mehr Lehrer wie Leiharbeiten nicht mehr wissen wie sie ihre Miete bezahlen werden,

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Mit dem Rücken an der Wand Nun da es Wirtschaftlich wirklich eng wird, die Staatsschulden steigen, die Arbeitsbedingungen der Menschen schlechter werden, viele einen wirtschaftlichen Überlebubgskampf führen, ist es natürlich das Großzügigkeiten der letzten Jahrzehnten zunehmend in Frage gestellt werden müssen, schon in Sinne der Gerechtigkeit, dass muß alle öffentlich Beschäftigten treffen. Die Reaktion so mancher Lehrer nun ihre minderjährigen Schüler, auf zu hetzten, für ihre Zwecke zu verwenden und sie sogar auf die Strasse zu schicken, anstatt wirklich seriös zu diskutieren und wirklich ernst zu nehmende Vorschläge zu entwickeln. Die Ministerin sollte hier im Sinne der verärgerten Eltern die dies nichzt zulassen wollen eine entsprechende Lösung finden, die kann nur heißen, Kündigung und Strafverfolgung

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Re: Mit dem Rücken an der Wand Kann hier wirklich jeder seine unreflektierten Gedanken in den Wind speien???

Neid schau oba!

Viele haben ja gar keine Ahnung von den Kompetenzen unserer LehrerInnen. Und meist sind sie sich selbst ihrer Fähigkeiten gar nicht bewußt!

Ich hab in meinem Betrieb einen Informatiklehrer, der in der Schule ein Riesennetzwerk und und und betreute und dort einen Bettel verdiente!
Bei mir verdient er den Monatslohn in einer Woche!

Ein hochqualifizierter gebildeter und kompetenter Mitarbeiter!
Habt ihr alle euch schon mal überlegt, dass wir unsere "Elite" (weil schließlich haben viele von ihnen studiert) mit Erziehungsfragen betrauen (die wir Eltern normalerweise abschieben), unsere Lehrerinnen mies bezahlen und dann noch beschimpfen?

Also bitte ... denken lieber Wilfried &co.!

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Leserbrief schultuete Dieser Schreiber der andere zum Mitdenken auf fordert schein mit dem Denken selbst ein Problem zu haben. Es spricht niemand auch nicht die Ministerin von Lehrern die nun hochqualifiziert in der Privatwirtschaft gut verdienen. Es ist die Rede von Lehrern die ein Problem haben zwei Stunden mehr in der Schule statt Zuhause zu verbringen, und mit Schülern zu arbeiten, dami dies auch diesen zugute kommt. Statt dessen verhetzen sie Minderjährige Schüler mit völlig aus der Luft gegriffenen Argumenten, machen diesen Angst mit dem Verlust an Lieblingslehrern, oder dass sie auch zwei Stunden mehr Unterricht haben, klar das diese noch nicht verstehen warum es geht. Warum wird diese Verhetzung nicht angezeigt wäre zu fragen??? es wird doch sonst alles möglich unrelevante angezeigt??

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Lieber Harry! Leider haben auch Sie das System noch nicht ganz durchschaut.
Ihr Argument ist leider falsch.
Es geht nicht nur darum, dass die LehrerInnen nicht 2 Stunden länger bei den SchülerInnen sein wollen.
Wenn also z.B. ein älterer Lehrer 2 Stunden unterrichten muss, dann bekommt ein junger Lehrer dafür 2 Stunden weniger. Das sind dann bei z.B. 80 LehrerInnen 160 Stunden. Das hochgerechnet sind eben 8 junge LehrerInnen (die zitierten Lieblingslehrer), die dann keine Stunden haben. Sonst würde sich die Frau BM ja kein Geld ersparen! Insofern kämpfen die älteren LehrerInnen um die Stellen für die jungen KollegInnen.
Gings nur darum, dass jeder 2 Stunden mehr in der Schule sein soll, würde das ja NULL Euro Einsparung bringen.
Leider wird das ständig verwechselt!
Aber es schimpft sich sooo leicht!

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Lieber Hary ... 2.Teil Und weiters ist einfach zu sagen, dass diese Maßnahme zwar am schnellsten Geld bingt, aber keinerlei Schulqualität verbessert. Ich würde sogar behaupten, es ist die dümmste aller Möglichkeiten!
Warum?
Weil jetzt die Lehrer noch weniger Zeit für die einzelnen SchülerInnen haben. Weil 2 Stunden bedeutet: der Lehrer bekommt eine weitere Klasse dazu, die er im herkömmlichen Stil unterrichtet.
Es würde z.B. anders lauten, wenn die Frau BM sagen würde: jeder Lehrer hat am Nachmittag 2 Stunden für die SchülerInnen da zu sein, um ihnen bei Lernproblemen zu helfen! Einfach, um die Qualität zu verbessern!
Aber wie gesagt, dies würde keine Millionen Euro einsparen!
Da ich das Bildungssystem doch recht gut kenne, kann ich sagen: durch andere einfache Maßnahmen wäre viel von der Summe einzusparen!

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Lieber Hary ... 3.Teil Aber diese Reformen würden Grips und Kreativität verlangen!
Das hier ist Holzhammer ohne Ideen!
Ich wette, dass ein kreatives Team von engagierten Menschen, die bereit sind das System Schule aus wirtschaftlicher, aber auch pädagogisch sinnvoller Sicht zu durchleuchten in kurzer Zeit sogar mehr einsparen könnten.
Aber ... auch wenn die Notwendigkeiten von Reformen noch so rational begründbar ist:
Veränderungen sind immer emotional!

Und dagegen hat die Frau BM massiv verstossen!
Leider hat sie hier nicht mit viel Intuition gehandelt, oder zumindest die falschen Berater gehabt!
Sie hat sich in das Schlamassel selbst hineingeritten!

Was bleibt, ist die Tatsache, dass nun jede und jeder glaubt mitschimpfen zu können. Nur so kommen wir nicht weiter!

Suchen wir doch lieber nach Lösungen!

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Leserbrief schultuete Dieser dreiteilige Brief klingt ganz Ok und es ist natürlich verständlich das Lehrer und vor allem Junlehrer interessiert sind eine stelle zu bekommen. Aber es ist auch eine Tatsache das Geld immer knapper wird und irgendjemand auch dafür bezahlen muß. Es ist das Recht eines jeden Dinestgebers auch Einsparungen zu machen, wenn es sein muß, und jeder Privatangestellte muß dies akzeptieren da ein Streik ihm nur den Verlust des Arbeitsplatzes bringt. Auch Lehrer müßen einsparungen akzeptieren, dass sie im Grundschulbereich mit völlig unmotivieten und keine Sprache mächtigen Migrationskindern zu tun haben, ist eine andere Sache, hier bedarf es es sicher einen höheren Arbeitsaufwand dafür hat die Gesellschaft zu bezahlen die Lehrer haben nicht die Verantwortung über die Qualität der Zuwanderung

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Liebe Schultuete Ihren drei Postings ist nichts hinzuzufügen weil alle Argumente, alle Für und Wider darin enthalten sind! Aber warum wollen Sie nicht begreifen, dasss "hary 1965" dies zwar auch erkennt, aber (laut Volksmund) so ein "sturer Hund´" ist, dass er von seiner vorgefassten Meinung - auch wenn sie falsch ist - keine Millimeter abrücken will?

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Re: Mit dem Rücken an der Wand liebe schultuete, auch Nicht-Lehrr können rechnen.
z.B. Feststehendes Budget, ab jetzt X bedeutet man kann eine bestimmte Anzahl von Lehrern anstellen, nennen wir diese Menge mal Y (haben wir von in der Schule so gelernt). Teilen wir die dieses Budget X auf die vorhandenen Lehrer Y auf multiplizieren das mit 20 erhalten wir die zur Zeit möglichen Unterrichtsstunden. Multiplizieren wir aber diese Zahl mit 22 erha<lten wir 10 % mehr Unterrichtszeit.

Die Alternative ist entweder weiterhin weniger Unterrichtszeit bei gleichem Budget, damit wieder größere Klassen, wenig Förderunterricht, viel zuwenig Unterstützung bei Integration usw. und keine Neuanstellungen oder eine deutliche Ausweitung des Bildungsbudget. Was anderes gibt es leider nicht!

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Liebe/r amrande! Wäre ich Lehrerin würde ich sagen:
Rechengang prinzipiell richtig, aber da der Ansatz falsch ist, ist auch das Ergebnis falsch!

Die Unterrichtszeit ist nämlich eine Konstante:
nennen wir sie X!
Dividieren wir X durch die Anzahl der von jedem Lehrer zu haltenden Werteinheiten (weil den Unterschied zu den Stunden kennt sowieso niemand; 20 Werteinheiten bedeuten oft 26 gehaltene Stunden ... aber ist eine andere Geschichte ...): 20!

Gibt eine Anzahl anzustellender LehrerInnen!

Dividiert man jetzt X durch 22 .... so ergeben sich 10 % weniger LehrerInnen!

Dies bedeutet eine Einsparung von ca. 10 % (weil ja nicht alle gleich bezahlt sind ... kompliziert).

Es gibt nicht 10% mehr Stunden!!!

Wer soll die denn besuchen ... für die Schüler bleibt die Stundenanzahl ja gleich ....

Alles klar??

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Und weiters glaube ich .... dass die wenigsten Lehrer was dagegen haben werden, wenn folgender Vorschlag am Tisch wär:

Die Stunden werden so aufgeteilt, dass im Verhältnis 1:1 kleinere Klassen gebildet werden!

Das würde bei meinem Beispiel von ganz oben (8o Lehrerinn; 160 Stunden) nämlich bedeuten, dass die Schule rund 4 neue kleinere Klassen bilden könnte ... davon habe ich aber nichts gehört!
Eine Sprachteilung mehr bringts nicht wirklich!

Also ... so "am Rande" gesagt:

die Voraussetzungen für unsere Rechenbeispiele müssten von der Frau BM mal offen und transparent auf den Tisch gelegt werden.
Tut sie dies?

Ich habe nur gehört: 2 Std. mehr!

Ich habe nicht gehört: es werden entsprechend der freien Anz. Stunden mehr Klassen gebildet!
Das könnten dann nämlich österreichweit so an die 2000 neue Klassen sein ....

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Re: Mit dem Rücken an der Wand Das mit den Werteinheiten kenne ich, 26 scheint mir eher theoretisch, könnte aber auch bei Deutsch und Englisch als Beispiel 16,5 heißen, was ich allerdings für gerechtfertigt halte.

Stundenzahl ist abe eben nicht fix, schließlich geht es um Klassenteilungen, Kleingruppenunterricht zusätzliche Förderungsmaßnahmen usw..

Aber einig sind wir uns auf jeden Fall in einem Punkt, wenn 2 Stunden mehr, dann verpflichtend als 10% mehr Werteinhaiten an der Standortschule, nicht verschoben irgendwohin, was keiner nachvollziehen kann.
Das wäre mir als Mutter ein Anliegen, damit eine Ausweitung der Verpflichtung wirklich jedem Schüler und das ist meine Überzeugung, auch den Lehrern zugute kommen kann.

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Re: Konstante Liebe Schultuete,
nicht die Arbeitszeit ist konstant, sondern das Budget, sollte es nämlich ungekehrt sein, bräuchten wir die ganze Diskussion nicht zu führen.

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Richtig erkannt ... das mit der Konstante! Nur ist eben die eine im Normalfall mit den anderen verknüpft:
Arbeitszeit= konstant!
Da Arbeit mit Zeit bewertet wurde => bestimmte Anzahl Arbeit mit entsprechendem Wert!
Wert = Geldmenge die die Arbeit kostet!

Da weniger Geld vorhanden, kann die Antwort nicht lauten: na dann müssts halt mehr arbeiten ....

Das nächste Mal geh ich zum Bäcker und sag:
Ich hab nicht so viel Geld, um mir ein Brot zu kaufen ... aber da ich dich jetzt verpflichte mir 10% zu "schenken", geht sichs wieder aus!

Teurer geworden ist er übrigens nur deshalb, weil ich von ihm verlangt hab auch Croissants, Pisaschnitten... u.s.w. anzubieten ... von denen wir alle wissen, dass sie nicht so bekömmlich sind, aber halt zwecks Vergleichbarkeit mit Franzosen "unbedingt" notwendig waren!
Nicht jeder Blödsinn ist Reform!

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Was ich vergessen hab oben ... Na klar ist die Arbeitszeit konstant!

Weil sie ja von der zu erbringenden Leistung abhängig ist!

Ich habe nicht gehört, dass es zu einer Änderung der Anforderungen bez. des Unterichtens und der Unterrichtsvorbereitungen und der Evaluierungen und der Arbeit der LehrerInnen gekommen ist ... oder hab ich da was versäumt??

Daher ist die Arbeitszeit konstant geblieben!

Richtig erkannt liebe amrande haben sie jedoch die Tatsache, dass wir sonst nicht diskutieren müssten ... weil eben jemand meint sich so aufführen zu müssen, wie ich oben beim Bäcker ... na probieren sie das einmal und schreiben sie mir, wie er reagiert hat!

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20 Stunden, 2 Stunden Von welchen Stunden spricht man da eigentlich? Von den bei Lehrern übrlichen Stunden mit 50 Minuten oder von den für den Rest der Bevölkerung gültigen 60 Minuten?

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Re: 20 Stunden, 2 Stunden Die akademische Stunde ist eigentlich sogar nur 45 Minuten lang (nicht 50).

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Re: 20 Stunden, 2 Stunden Ziehst du, wenn du mit Kollegen kurze Besprechungen durchführst, Telefonate führst, die Toilette besuchst, Unterlagen besorgst, etwas kopierst... von deiner Arbeitszeit ab? Bist du wirklich der Meinung, dass man 5 min Pause von unserer Arbeitszeit abziehen soll?

clsc melden

Re: 20 Stunden, 2 Stunden Wusste gar nicht, dass die Lehrer zwischen ihren kurzen 50 Minuten Stunden nach Hause fahren und Freizeit machen, während die restlichen arbeitsamen Österreicher nur in ihrer kargen Freizeit aufs WC gehen, Kaffee trinken, mit Kollegen und dem Chef Probleme besprechen, ev. private Telefonate mit dem Mobiltelefon führen usw. Das alles ist dem Lehrer während der 50 Minuten in der Klasse NICHT möglich. Schau, schau, da könnte man ja bei allen Österreichern noch einige Einsparmöglichkeiten finden - jeder soll seine Mobiltelefonrechnung beim Arbeitgeber vorlegen und dann die privat vertelefonierte Zeit nacharbeiten!

@pichim wie wahr deine zeilen sind, jammern tun nur die lehrer, die NICHT wirklich arbeiten wollen.

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2 Stunden und 12 Wochen Ferien In der freien Wirtschaft hat man 5 max. 6 Wochen Urlaub, und keiner fragt, ob Du in der Woche 2 Stunden Mehrarbeit in kauf nehmen möchtest. Sollte man nicht zu stimmen und das vielleicht über einen längeren Zeitraum wird man wahrscheinlich Schwierigkeiten bekommen. Man kann doch nicht so starrköpfig sein - wenn es die Lage erforderlich macht, dann "müssen" die Lehrer eben 2 Stunden mehr bei den Schülern sein.

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Re: 2 Stunden und 12 Wochen Ferien Ist dir schon einmal in den den Sinn gekommen, dass unsere Arbeitszeit in eine Jahresarbeitszeit umgerechnet wurde, wir nach Werteinheiten arbeiten, unsere Stunden nicht 1:1 abgerechnet werden, wir genauso 5 Wochen Urlaub haben, ... bitte vorher informieren, wie es wirklich ausschaut.

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Re: 2 Stunden und 12 Wochen Ferien Als Lehrer an einer BHS könnte ich mir schon einen Kompromiss im Streit um Lehrerarbeitszeit und "die vielen Ferien" vorstellen.... Nach Diskussionen mit Kollegen könnten wir uns sehr wohl vorstellen, bei gleichbleibendem Gehalt (!) auf die Semesterferien zu verzichten. Diese bringen aus pädagogischer Sicht ohnehin nichts, die Schüler werden nur kurz nach den Weihnachtsferien wieder aus dem Schulalltag herausgerissen. Damit würden wir die zusätzlich geforderten Stunden in dieser einen Woche schon großteils abgearbeitet haben, auch hätten wir "faulen Lehrer" dann eine Woche weniger Ferien, die uns ja alle neidig sind! Ich wäre nur gespannt auf das Aufheulen in der Fremdenverkehrswirtschaft!!!!

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Lösung? Wenn die Lehrer meinen, die Vergünstigungen der vorigen Jahrhunderte weiterpflegen zu müssen, sollte man die pragmatisierten Lehrer ausgliedern und anderen pädagogischen Verpflichtungen zuführen (Z.B. Deutschkurse für Ausländer..) Statt Ihnen halt gut ausgebildete Junglehrer einstellen, die normal wie andere Bürger arbeiten müssen ohne aus Faulheit nur herum zu diskutieren.

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Urlaub der Lehrer ! ! ! Seien wir doch mal ehrlich! In welchem anderen Beruf hat man so viele Ferien bzw. Urlaub (9 Wochen Sommer, 2 Wochen Weihnachtsferien, 1 1/2 Wo Osterferien und dann noch die Schulautonomen Tage usw...). Ich habe 3 Lehrer (2 davon AHS-Lehrer) in meinem Bekannten-, Verwandtenkreis und die geben selber zu, dass es ihnen wirklich super geht. Mit der Urlaubszeit kommen Lehrer sicher nie auf die durchschnittliche Arbeitsdauer anderer Berufe.
Eines muß ich aber zugeben: wenn man mit Kindern nicht umgehen kann und keine Freude am Beruf hat, wird dieser sicher ungemütlich. Leider gibt es viele sogenannte Pädagogen an unseren Schulen, die diesem Anforderungsprofil nicht entsprechen.

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Urlaub der Lehrer !!! Ergänzung Ich ergänze noch 1 Woche Semesterferien im Februar!

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Re: Lösung? meine lieben, wir haben kein urlaubsrecht. ferien sind schulfreie zeit, in der die kinder frei haben. aber ich sehe schon an euren reaktionen, dass ihr es gern sehet, wenn kinder 40 stunden in der woche und 47 wochen lang arbeiten müssen. erinnert mich irgendwie an kinderarbeit der dritten welt. ihr solltet eure menschliche kompetenz einmal hinterfragen. oder seid ihr kinderhasser, die ihre kinder in den ferien auf lager schicken, sie in lerninstitute quetschen und sie nötigen im haushalt eure arbeit zu übernehmen?

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Re: Lösung? Sehr geehrter write!
An Ihrem Kommentar sieht man sehr deutlich wie wenig Ahnung Sie über Schule wissen aber trotzdem Ihren Senf dazugeben müssen!! Besteht bei Ihnen Schule nur aus Deutschkursen für Ausländer??? Es gibt auch andere Schulen als Volks- und Hauptschulen in Wien mit 50% Ausländeranteil Ich habe auf der TU meinen DI gemacht, bin pragmatisiert und unterrichte Maturaklassen an einer HTL. Dieses ganze Geschwafel und diese Hassmeldungen gehen mir schon so auf den Keks....

enibas63
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Re: Lösung? Ich finde es ungemein arrogant und impertinent, hier ältere Lehrer als schlecht ausgebildet und unfähig hinzustellen. Außerdem werden sie von der Formulierung her (...anderen pädagogischen Verpflichtungen zuführen) wie eine Sachen dargestellt. Habt ihr absolut hirnlosen Schreiber schon mal daran gedacht, dass es hier um Menschen geht, die auch Gefühle haben, und die jetzt schon seit Wochen von euch permanent beschimpft und verletzt werden. Soll ich euch mal sagen, wie man sich da fühlt.

enibas63
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Re: Lösung?Teil2 Mir würde es im Traum nie einfallen, über einen älteren Mitarbeiter, egal welcher Berufssparte, zu sagen: Der ist schlecht ausgebildet und sollte einer anderen Verwendung zugeführt werden. Außerdem würde ich mir im Generellen kein Urteil über die Arbeit einer anderen Berufsgruppe erlauben, da ich nichts davon verstehe. Komischerweise glaubt aber jeder von der Arbeit der Lehrer etwas zu verstehen.

enibas63
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Re: Lösung?Teil3 Und nun zu Wilfried und seiner Aussage ganz oben, Lehrer würden die Schüler aufhetzen. Ich hätte in meiner Klasse das ganze Thema überhaupt nicht zur Sprache gebracht, wenn nicht die Schüler von ihren lieben Eltern schon gegen die Lehrer aufgehetzt worden wären. Würden Sie sich da in die Klasse stellen und sagen: Ja, liebe Kinder, eure Eltern haben da völlig recht. Ihr dürft in Zukunft weiter "Faules Schwein" zu mir sagen.
Wunder ist das Ganze natürlich keines, denn meine allerliebste oberste Chefin hat ja ganz Österreich grünes Licht dafür gegeben, die Lehrer mal so richtig für ihre Ferien büssen zu lassen.

enibas63
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Re: Lösung?Teil4 Ich persönlich wäre einer Mehrarbeit von 2 Stunden pro Woche durchaus nicht abgeneigt, aber nur dann, wenn diese Stunden den Kindern, in Form von Förderstunden und unverbindlichen Übungen zu Gute kämen. Und das wird leider nicht der Fall sein.

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