Kein chilenisches Happy End in China:
Nach Grubenunglück 37 Kumpel tot geborgen

Gewaltiger Gasausbruch als Ursache des Unfalls Vor 2 Jahren starben bereits 23 Kumpel im Bergwerk

Kein chilenisches Happy End in China:
Nach Grubenunglück 37 Kumpel tot geborgen © Bild: Reuters/Stringer

Kein Happy End á la Chile: Drei Tage nach dem Grubenunglück in China haben die Rettungskräfte die letzten sechs vermissten Bergleute tot geborgen. Damit stieg die Zahl der Toten bei dem Unglück auf insgesamt 37 gestiegen.

Ursache des Unglücks in Yuzhou in der zentralchinesischen Provinz Henan war ein gewaltiger Gasausbruch. Daraufhin breiteten sich 2.500 Tonnen Kohlenstaub in der Zeche aus. 239 Bergarbeiter hatten sich sofort nach dem Unglück in Sicherheit bringen können, 37 Kumpel konnten nur noch tot geborgen werden.

Bereits vor zwei Jahren hatte es einen Unfall mit 23 Toten in dem selben Bergwerk gegeben. Auch damals wurde das Unglück durch ein Gasleck verursacht.

(apa/red)

Kommentare

Gewinnoptimierung auf Kosten der Arbeiter Die Hinterbliebenen der verunfallten Bergleute kann man nur bedauern.

Den Anbetern der hemmungslosen Globalisierung sollte das - leider wird es aber nicht - ein wenig zu denken geben.
Es wäre hoch an der Zeit, globalisierte Produktionsstandarts einzufordern.
Egal ob Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Umweltstandarts und, und, und ........

Das würde weltweit unzähligen Menschen das Leben retten. Unzählige Kinder aus der Sklaverei befreien.
Und, und, und .......

Wird aber nicht funktionieren, weil sonst die Gewinnmaximierung nicht mehr funktioniert!!!!!!!!!!!

Seite 1 von 1