Kein Glück mit dem Glückspiel: Wiener Unternehmen Starbet steht vor Schließung

Investor Tojner: 'Firma so bald wie möglich liquidiert' Schwierige Gesetzeslage als Grund für Schließung

Kein Glück mit dem Glückspiel: Wiener Unternehmen Starbet steht vor Schließung © Bild: Michael Rausch-Schott

Das Wiener Glücksspielunternehmen Starbet steht vor der Liquidierung. Grund ist die unklare Rechtslage.

Die Ziele waren hoch, die Chancen, sie zu verwirklichen, ob der unklaren Gesetzes­lage schlecht: 2005 gründete der Wiener Investor Michael Tojner (GEP) mit Partnern an Bord den Glücksspielanbieter Starbet. Das Unternehmen sollte vor allem am deutschen Markt Gewinne einfahren, großteils mit Wettlokalen, aber auch mit Online-Wetten.

Immer schärfere Gesetze
Laut FORMAT-Recherchen macht Starbet jetzt aber dicht. „Wir liquidieren die Firma“, bestätigt Tojner (im Bild) . Grund dafür sei das rechtliche Umfeld, so Tojner, dessen Firma rund 30 Prozent an Starbet hält (RTL ­interactive ist mit 19,90 Prozent beteiligt, den Rest halten private Investoren). Mehr als 30 Millionen Euro wurden in die Firma gesteckt, in Deutschland gab es über 60 Wettlokale, von denen nur wenige übrig sind. Die Probleme von Starbet waren eine einzig im Osten Deutschlands gültige Lizenz und immer schärfere Gesetze.

Von Silvia Jelincic

Kommentare

ein riesenbetrug Kein Wort ist wahr, was Tojner hier einem offensichtlich ahnungslosen Journalisten erzählt. Mehr als 30 Millionen Kapital von zum Narren gehaltenen Investoren sind in nicht nachvollziehbarer Weise - einfach verschwunden. Gott sei Dank laufen bereits Staatsanwaltliche Ermittlungen - hoffen wir auch bald gegen den hier Abgebildeten.

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