Kavlak macht sich gegen Rassismus stark: Kicker im Erfahrungsaustausch mit Schülern

NEWS berichtet über Österreichs neues Schulprojekt Für mehr Toleranz in heimischen Klassenzimmer

Kavlak macht sich gegen Rassismus stark: Kicker im Erfahrungsaustausch mit Schülern © Bild: APA/Pfarrhofer

Projektxchange: Das neue Schulprojekt schickt Prominente mit Migrationshintergrund in Schulen, um Jugendliche gegen Rassismus zu sensibilisieren. So wird auch Rapid-Spieler Veli Kavlak, der türkischer Herkunft ist, die Schüler der Klasse 3b des Gymnasiums Kundmanngasse besuchen.

Ausländerfeindlichkeit ist bereits in der Schule allgegenwärtig. Hier Barrieren und Vorurteile niederzubrechen ist die Idee hinter dem neuen Schulprojekt "projektXchange". Dazu besuchen prominente "Xchange"-Botschafter mit Migrationshintergrund wie etwa TV-Star Arabella Kiesbauer oder Schauspieler Stefano Bernardin Schulklassen und sprechen über ihre Erfahrungen mit Fremdenhass - aber auch, wie sie trotz zahlreicher Vorurteile wegen ihrer Hautfarbe Karriere machen konnten. Mehr als 150 Vortragende aus allen Berufssparten werden die 105 Schulklassen aus ganz Österreich besuchen, die sich unter www.projektXchange.at angemeldet haben.

Rapid-Stars am Ball
Darunter auch die Klasse 3b des Gymnasiums Kundmanngasse im dritten Wiener Gemeindebezirk. Kein Geringerer als Rapid-Spieler Veli Kavlak, der türkischer Herkunft ist, wird die Schüler am 12. Mai besuchen. Rapid-Pressesprecher Sharif Shoukry: "Wir unterstützen das Projekt - als Fußballverein haben wir schließlich soziale Vorbildwirkung. Das Rapid-Team ist ja auch ein großer bunter, multikultureller Haufen."

M. Dlugokecki

Vorfreude in der Klasse 3b! - Lesen Sie mehr darüber im NEWS 15/09