Kaum Bedenken mit "Unregelmäßigkeiten":
Image der Exekutive kaum angeschlagen

Streitereien & Rotlichtmilieu-Kontakte kein Problem Mehr als die Hälfte geht von 'Unregelmäßigkeiten' aus

Kaum Bedenken mit "Unregelmäßigkeiten":
Image der Exekutive kaum angeschlagen

Interne Streitereien, Gerichtsverfahren und Kontakte ins Rotlichtmilieu - hat das Image der Polizei gelitten? Die Antwort liefert eine OGM-Umfrage für das ORF-Magazin "Report": Zwar glauben viele, dass es sich einzelne durch Beziehungen "richten" können, aber das Vertrauen in die Exekutive hat nur wenig gelitten.

Das Vertrauen in die Polizei ist in den vergangenen Jahren für 80 Prozent der 501 Befragten gleichgeblieben, bei zwölf Prozent sogar gestiegen. Gespalten ist hingegen das Bild, das sich die Österreicher über die Korrektheit von Amtshandlungen machen: 46 Prozent meinen, dass es sich "einzelne richten können", ein Prozent weniger meint, es laufe alles nach den Buchstaben des Gesetzes ab.

Immer wieder Unregelmäßigkeiten
Sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent) glaubt nach den Vorwürfen gegen Wiener Spitzenbeamte, dass es immer wieder zu solchen Unregelmäßigkeiten kommt. 39 Prozent gehen von Einzelfällen aus. Und wie schneiden die Beamten im öffentlichen Dienst im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ab? Dass es gleich oft zu Unregelmäßigkeiten und Korruption kommt, nehmen 56 Prozent der Österreicher an. Besser sind sie laut einem knappen Drittel, während drei Prozent der Befragten ihren Landsleuten öfter entsprechende Verfehlungen zutrauen. (apa/red)