Katzen von

Samtpfoten im Regen

Die besten Tipps, wie die Wohnung auch bei schlechtem Wetter sauber bleibt

Katzen - Samtpfoten im Regen © Bild: Sedelmayer

Auch wenn es draußen kalt und verregnet ist, wollen Katzen auf ihren Freigang nicht verzichten. Bei ihrer Rückkehr in die warme, gemütliche Wohnung mit Matschpfoten und nassem Pelz bringen sie oft Erdreich, Kletten und Gestrüppreste mit in die gute Stube.

„Vorsorgen ist besser als nachputzen“, sagt Brigitte Eilert-Overbeck, Autorin mehrerer Tierratgeber. „Es hilft schon, draußen vor der Katzenklappe oder der Außentür ein bis zwei dickere Fußmatten zu deponieren. Als Material hat sich Kokos besonders bewährt. Stabile Kokosmatten laden zum Krallenwetzen ein. Damit wird die Unterseite der Pfoten gesäubert und so schon einiger Schmutz abgefangen.“ Wer das Katzenfell regelmäßig pflegt, wird mit verlorenen Haaren von vornherein weniger Ärger haben. Ganz ohne tierische Spuren wird es in der Wohnung trotzdem nicht gehen, aber mit Staubsauger oder Mikrofasertuch zum Aufwischen lässt sich das Problem in Grenzen halten. Wer nicht dauernd nachwischen will, verlässt sich nicht nur auf die Schmutzfänger außen, sondern legt an Schlechtwettertagen ein ausrangiertes Bade- oder Duschtuch innen vor die Katzenklappe, den Eingang oder auf die Fensterbank. Die Katzenexpertin: „Mancher nasse Heimkehrer lässt sich auch gern mit einem angewärmten Handtuch zärtlich abrubbeln. Darin bleibt dann eine ganze Menge hängen, was nicht mehr auf dem Boden oder auf den Möbeln landen kann. Und wenn man schon mal dabei ist, darf man auch die Pfötchen abwischen – aber bitte mit Feingefühl!“