Karriere von

Mit diesen 9 banalen Aktionen
demotivieren Chefs ihr Team

Karriere - Mit diesen 9 banalen Aktionen
demotivieren Chefs ihr Team © Bild: istock

Die beste Lektion in Sachen Mitarbeitermotivation ist erschreckend banal. Sie lautet: Hören Sie auf zu demotivieren. Das National Business Research Institute in Texas hat dem Thema eine komplette Studie gewidmet und eine Liste der neun größten Motivationskiller erstellt.

Motivationskiller #1: Pessimismus

Der Chef sollte ein leuchtendes Beispiel sein. Skeptiker, Zyniker und Nörgler, die alles schlecht reden und lieber kritisieren als loben, töten auf Dauer die Motivation. Wenn eh alles schlecht ist, warum sollen sich die Mitarbeiter dann noch den Allerwertesten aufreißen?

Motivationskiller #2: Gehalt

Geld ist nicht alles. Aber zu wenig Geld kann zu viel Unmut führen. Das Gehaltsgefüge in einem Unternehmen sollte ausgewogen sein, die Bezahlung sich an der Leistung orientieren. Wer viel und Gutes leistet, sollte das auch vergütet bekommen. Denn das Gehalt ist auch immer ein Zeichen von Wertschätzung. Wenn sich Leistung aber nicht auf dem Lohnzettel widerspiegelt, besteht die Gefahr, dass der Mitarbeiter bald nur noch Dienst nach Vorschrift macht.

Motivationskiller #3: Unsicherheit

Wer ständig um seinen Arbeitsplatz fürchtet, weil ständig Berater und Optimierer durch die Gänge des Unternehmens streunen, der wird nicht die beste Arbeit abliefern. Auch wenn manche Chefs glauben, der Druck würde zu härterem Arbeiten anspornen. Wer sich aber um seine Existenz fürchtet, der hat selten den Kopf frei für seinen Job. Vielmehr kämpft er mit Sorgen und Zukunftsängsten.

Motivationskiller #4: Stress

Kurzfristig kann Stress zwar helfen, die Leistung zu steigern. Andauernder Druck ist dagegen gesundheitsgefährdend und killt die Motivation. Wer wegen Stress schlecht schläft, sich morgens nur mühsam aus dem Bett quält und sich nur widerstrebend zur Arbeit schleppt, wird sich auch nicht für die Arbeit motivieren können. Dass Motivation über Druck aufgebaut werden könne, ist ein Trugschluss.

Motivationskiller #5: Geringschätzung

Wer gute Arbeit leistet, ist stolz darauf. Und möchte auch dafür gelobt werden. Ein einfaches „Danke“ kann schon Wunder bewirken. Lob und Anerkennung sind immer noch die beste Motivation. Doch oftmals sehen die Vorgesetzten über die herausragende Arbeit hinweg, erst bei einem Fehler reagieren sie. Ciao Motivation.

Motivationskiller #6: Sympathie

Auch Chefs können mit manchen Mitarbeitern besser als mit anderen. Ganz klar, sie sind ja auch nur Menschen. Doch Sympathie sollte kein Maßstab für die Beurteilung der Arbeit sein. Auch wirkt es sich katastrophal auf die Moral des Teams aus, wenn der Vorgesetzte die Mitarbeiter, mit denen er nicht so gut kann, öffentlich vorführt.

Motivationskiller #7: Entscheidungen

Entscheidungen aus der Chefetage werden von den Mitarbeitern oft kontrovers diskutiert. Schnell heißt es, „die da oben“ oder „die in ihrem Elfenbeinturm“. Es scheint, als würden die Entscheidungen vorbei an der Basis getroffen. Wenn Mitarbeiter den Eindruck haben, sie werden vor Entscheidungen, die ihre Arbeit direkt betreffen, nicht einmal gehört, kann das zu einem starken Motivationsverlust führen.

Motivationskiller #8: Herumschreien

Manchmal kann einem schon der Kragen platzen. Auch dem Chef. Das kann passieren, sollte es aber nicht. Denn nichts ist unprofessioneller. Niemand lässt sich gerne anbrüllen, schon gar nicht vor Kollegen. Chefs die viel Brüllen, verlieren erst den Respekt im Team und anschließend das Team die Motivation. Denn wer möchte schon seine Energie und Zeit für jemanden verschwenden, der bei jeder Gelegenheit einen Wutanfall bekommt?

Motivationskiller # 9: Kommunikation

Chefs, die sich abschotten, unter sich bleiben, mit Feedback sparen und so gestresst sind, dass sie kaum zuhören können, geben den Mitarbeitern das Gefühl, sich nicht für sie zu interessieren. Demotivation ist dann nur eine Frage der Zeit.

Praxis erfolgreicher Mitarbeitermotivation: Techniken, Instrumente, Arbeitshilfen*

*Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, bekommt news.at von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis nicht.