Reha-Programm von

Karl Moik: So geht es ihm
nach dem Herzinfarkt

15 Kilo abgenommen - Moderator muss noch einige Wochen in Klinik bleiben

Karl Moik © Bild: APA/ORF/Milenko Badzic

Rund drei Monate nach Karl Moiks Herzinfarkt fühlt sich der langjährige "Musikantenstadl"-Moderator nach eigenen Worten noch sehr schwach. "Meine Muskeln müssen erst wieder aufgebaut werden. Ich bin heute zum ersten Mal 50 Meter gelaufen - mithilfe eines Rollators", erklärte Moik der "Bild"-Zeitung. Er habe 15 Kilogramm abgenommen, schilderte der 75-Jährige.

Der Österreicher hatte am 3. März beim Rosenmontagsumzug der "Blauen Funken" in Köln teilgenommen. Am Abend erlitt der Publikumsliebling in einem Hotel den lebensbedrohlichen Infarkt. Bei einer anschließenden Operation ist es offenbar zu Komplikationen gekommen. Nach seinem Spitalaufenthalt wurde er zur weiteren Genesung in die Reha-Klinik nach Großgmain bei Salzburg (Flachgau) gebracht.

Der Volksmusikstar wird in Großgmain regelmäßig von seiner Frau und seiner Familie besucht. Er befinde sich weiterhin auf dem Weg der Besserung, müsse aber noch einige Wochen in der Klinik verbringen, sagte sein Sprecher Walter Kahl. Moik sei optimistisch, dass seine Genesung weiter voranschreite.

Probleme mit dem Reden

Vergangenes Wochenende sei es Moik in der Klinik zum ersten Mal gelungen, mit dem Rollator eine Wegstrecke zu gehen. Auch mit dem Sprechen komme er schon viel besser zurecht, erklärte Kahl. Moik hatte anfangs große Probleme beim Reden, er hatte zeitweise mit einem Stimmverlust zu kämpfen.

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