Karl Markovics: Im Bann des Brief-Bombers

Karl Markovics: Im Bann des Brief-Bombers

Der Charaktermime im NEWS-Interview: Über seine Rolle als Franz Fuchs, Unkultur und Politik.

Er ist einer der wandelbarsten Protagonisten dieser Republik: Karl Markovics. Als TV-Publikumsliebling im „Stockinger“, als Charaktermime am Theater in „Mein Nestroy“ und zuletzt im Kino mit „Die Fälscher“. 2007 steht Markovics erneut in einer spektakulären Rolle am Start: Er mimt in frappanter Similarität Österreichs größten Terroristen, den steirischen Briefbomber Franz Fuchs. Der Name ist der Film, mit dem Nachsatz „Ein Patriot“ im Titel. Die Spieldoku von Elisabeth Scharang erzählt die Geschichte des Bombenhirns aus dem steirischen Gralla, der von 1993 an aus rassistischem Hass auf Ausländer und deren vermeintliche Unterstützer mittels Briefbombenterror für Horror im ganzen Land sorgte.

Mordserie. Am Ende des mörderischen Geschehens standen vier tote Roma und mehr als ein Dutzend teils schwerst Verletzte. Prominentestes Opfer war Wiens Altbürgermeister Helmut Zilk, der dabei eine Hand verlor.

Im dokumentarischen Teil des Filmes kommen Zeitzeugen und Opfer zu Wort. Fuchs, der sich bei seiner Verhaftung beide Hände wegsprengte, hatte später im Verhandlungssaal noch mittels hysterischer Ausbrüche für gespenstischen Furor gesorgt. In der Haft nahm sich der mutmaßliche Einzeltäter, der stets im Namen der sogenannten Bajuwarischen Befreiungsarmee agierte, das Leben.

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