Kapfenberg - Neustadt von

Absage in der Steiermark

Die Obersteirer müssen weiter auf ihren Auftakt ins Bundesliga-Frühjahr warten

Kapfenberg - Neustadt - Absage in der Steiermark © Bild: GEPA/Anchuelo

Kapfenberg darf nicht ins Bundesligafrühjahr starten. Nachdem schon die Auftaktpartie gegen die Admira dem Wetter zum Opfer fiel, überstand auch die obersteirische Heimstätte die Vorkommisionierung nicht. Das Spiel gegen Wiener Neustadt wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

Vor einer Woche war bereits das Auswärtsspiel der "Falken" gegen die Admira aufgrund der schlechten Platzverhältnisse in der Trenkwalder-Arena in Maria Enzersdorf verschoben worden. Auch die Partie Wacker Innsbruck gegen Red Bull Salzburg hatte nicht ausgetragen werden können. Für alle drei Partien gibt es bis jetzt noch keine Nachtragstermine.

Der Rasen konnte zwar rechtzeitig vom Schnee befreit werden, der trotz sechs Grad plus am Freitagnachmittag immer noch gefrorene Boden machte eine Absage aber unumgänglich. Problembereiche waren vor allem die komplett gefrorenen Torräume und der Randbereich bei der Haupttribüne. "Die Verletzungsgefahr für die Spieler wäre zu groß gewesen", begründete Eisner.

Spiel wäre sinnlos
"Wenn es keinen Sinn macht, dann macht es keinen Sinn. Wir müssen das so annehmen, wie es ist", sagte KSV-Trainer Thomas von Heesen. Der Vorletzte SV Mattersburg hat damit heute im Heimspiel gegen die SV Ried zum zweiten Mal in Folge die Chance, den Sieben-Punkte-Vorsprung auf das Tabellenende auszubauen. Der erste Versuch der Burgenländer war vor einer Woche (0:1 gegen Sturm Graz) fehlgeschlagen. "Andere Spiele können wir eh nicht beeinflussen. Wir haben unsere Spiele, und daraufhin konzentrieren wir uns", betonte der KSV-Trainer.

Klarerweise würde den Steirern Schützenhilfe der Oberösterreicher sehr entgegen kommen, würde doch der Rückstand dann nach Verlustpunkten bis auf einen Zähler schmelzen. "Wir hätten gerne wie alle anderen Teams normal begonnen, aber das geht heuer anscheinend nicht. Ich hoffe, dass der Abstand auf Mattersburg gleichbleibt", sagte KSV-Präsident Erwin Fuchs. Die Obersteirer begaben sich sofort auf die Suche nach einem passenden Rasenplatz für das Training sowie Testspielgegner für das Wochenende.

Nur internes Spiel als Ersatz
Die Wiener Neustädter verzichten auf eine richtige Testpartie, absolvieren dafür heute anstelle des Bundesligamatches ein internes Trainingsspiel.