Kapfenberg-Boss will Daxbacher sprechen:
'Einschüchterungs'-Sager bedürfe Klärung

Austria-Coach Daxbacher hatte Spielweise kritisiert Kapfenbergs Präsident Fuchs will Problem ausräumen

Kapfenberg-Boss will Daxbacher sprechen:
'Einschüchterungs'-Sager bedürfe Klärung © Bild: Reuters/Zolles

Die Kritik von Austria-Wien-Trainer Karl Daxbacher an der Spielweise von Bundesliga-Aufsteiger Kapfenberg hat bei den Steirern Unmut hervorgerufen. "Das ist ja eine sehr kräftige Aussage", betonte KSV-Präsident Erwin Fuchs. Gleichzeitig stellte Fuchs aber auch klar, dass er deswegen nicht gleich das Ethikkomitee anrufen werde.

"Das ist nicht meine Art. Ich suche immer lieber das persönliche Gespräch. Wenn also Herr Daxbacher diese Aussage mit mir in einem persönlichen Gespräch klären kann, dann ist die Sache für mich erledigt", erklärte Fuchs. Und Daxbacher hatte bereits unmittelbar vor dem Heimspiel gegen Salzburg signalisiert, dass er die Causa persönlich mit dem Kapfenberg-Boss besprechen wolle.

"Teilweise ist das Kapfenberger Spiel bewusst auf Verletzung ausgelegt, auf die totale Einschüchterung des Gegners. Eine gewisse Berufs-Ethik gehört schon dazu", hatte der Austria-Trainer bei der Pressekonferenz der Wiener gesagt.
(apa/red)

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