Kapfenberg - Admira von

Admira vor Start-Rekord

Die Südstädter können mit einem unentschieden ihren Rekord von 1988/89 brechen

Kapfenberg - Admira - Admira vor Start-Rekord © Bild: GEPA/Luger

Seit neun Runden ist die Admira ungeschlagen. Dabei blieben auch die vermeintlich Großen Rapid, Sturm, Austria und Salzburg auf der Strecke. Logisch, dass die Truppe von Didi Kühbauer heute (16.00 Uhr, LIVE im NEWS.AT-Ticker) als Favorit nach Kapfenberg kommt. Und dort können die Niederösterreicher ihren eigenen Rekord aus der Saison 1988/89 brechen.

So lange ungeschlagen waren die Niederösterreicher in der Bundesliga erst zweimal - zuletzt in der Saison 1988/89, als man am Ende Vizemeister hinter dem FC Tirol wurde. Verlängert sich diese Serie in Kapfenberg weiter, steht eine neue Bestmarke zu Buche.

Damit will sich Trainer Dietmar Kühbauer aber ebenso wenig beschäftigen wie mit der Frage nach der Favoritenrolle. "Wir sind nur auf dem Papier Favorit. Wenn wir meinen, einen Schritt weniger tun zu können, dann werden wir nach Schlusspfiff dumm schauen", warnte der Ex-Internationale vor einem "schweren Gang" ins Franz-Fekete-Stadion.

Kühbauer ändert Ziele nicht
Nicht müde wird Kühbauer, die Ausgangslage der Admira vor Beginn ihres Erfolgslaufs zu betonen. "Wir haben vor der Saison gesagt, wir müssen uns mit Kapfenberg matchen. Und da hat sich nichts verändert. Es gibt bis zum Winter noch genügend Punkte zu holen. Aber es wird nicht einfacher werden als vorher", erklärte der Burgenländer.

Umstellen muss Kühbauer in der Offensive. Zwar steht Philipp Hosiner nach seiner im ÖFB-Team erlittenen Muskelverhärtung wieder zur Verfügung, sein Sturmpartner Issiaka Ouedraogo fällt aufgrund einer Adduktorenblessur allerdings aus und wird von Benjamin Sulimani ersetzt. Mit Froylan Ledezma (Schulter-OP) und Marcel Sabitzer (gesperrt) fallen weitere Angreifer aus.

Verletzte in Kapfenberg
Werner Gregoritsch, Kühbauers Freund und Ex-Trainer auf der Betreuerbank der Steirer, plagen hingegen Probleme in der Defensive. Nach den Langzeitverletzten Mark Prettenthaler, Tomasz Welnicki und Rene Pitter fällt auch Matej Mavric mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel voraussichtlich vier Wochen aus. Darüber hinaus erlitt Flügelspieler Markus Felfernig im Training einen Muskelfaserriss in der Wade.

Trotzdem sah Gregoritsch dem Heimauftritt gegen die Admira positiv entgegen. "Wir haben durchaus die Möglichkeit zu punkten. Auch wenn die Admira den erfrischendsten und modernsten Stil in der Bundesliga spielt", erklärte der Trainer der "Falken". Gregoritsch forderte von seiner Elf Kompaktheit, denn: "Wenn man die Admira Fußball spielen lässt, dann wird es schwer."

Kapfenberger SV Superfund - FC Trenkwalder Admira
(Samstag, 16.00, Franz-Fekete-Stadion, SR Drachta)

Kapfenberg: R. Wolf - Scharifi, Taboga, Schönberger, Harrer -
Hüttenbrenner, Erkinger, Sencar, Elsneg - Ordos, Pavlov
Ersatz: Kostner - Gollner, Micic, Kröpfl, Gucher, Sand, Gregoritsch
Es fehlen: Mavric (Muskelfaserriss), Felfernig (Wadenverletzung), Welnicki, Pitter, Prettenthaler (alle rekonvaleszent)

Admira: Tischler - Plassnegger, Windbichler, Dibon, Schrott -
Seebacher, Schachner, Schwab, Jezek - Hosiner, B. Sulimani
Ersatz: Berger - Drescher, Toth, E. Sulimani, R. Schicker, Zeman,
Laudanovic
Es fehlen: Ouedraogo (Adduktorenverletzung), Ledezma (Schulter-OP), Sabitzer (gesperrt), Mevoungou (Meniskus), Palla (rekonvaleszent)