Kanzler im Privat-Check

Kanzler im Privat-Check

First Families am Prüfstand. Machtmenschen intim: Frauen, Familienleben & Freunde von Wolfgang Schüssel, 61, und Alfred Gusenbauer, 46. Lebensstil im Vergleichstest: Wie wohnen, wie entspannen, wohin wollen der Noch-Kanzler und sein Nachfolgekandidat? Ein NEWS-Report.

Muss ein Kanzler schön sein? Das nicht. Seit Ausrufung der Republik entsprachen die hiesigen Machthaber mehr (Raab, Sinowatz) oder weniger (Vranitzky, Klima) der bekannten Definition der Tante Jolesch. Auch bei Bruno Kreisky, dem bis dato größten Staatsmann der kleinen Republik, korrespondierten die politischen Tugenden nicht mit dem Äußeren. Helene Karmasin, Pionierin der österreichischen Meinungsforschung, hält Hässlichkeit bei Spitzenkandidaten sogar für alles andere als kontraproduktiv: „Physische Attraktivität, die über ein bestimmtes Maß hinausgeht, schließt jemanden von der Führung eines Staates beinahe aus. Ein Karl-Heinz Grasser wäre fürs Kanzleramt viel zu schön.“

Zwei im Stiltest. Nun also Wolfgang Schüssel, 61, und Alfred Gusenbauer, 46. Von der Wahl zum Mister Universum wurden beide vom Himmelvater schon in der Vorrunde disqualifiziert. Aber: Wodurch unterscheidet sich der Lebensstil des schwarzen Asketen von dem des roten Genießers? Erste Überraschung: Die Lebensstile von Familie Schüssel und Familie Gusenbauer liegen auf den ersten Blick nicht so weit auseinander.

Herr und Frau Schüssel leben nach wie vor in ihrer 83-Quadratmeter-Eigentumsterrassenwohnung in Wien-Hietzing. Kein Innenarchitekt legte je Hand ans Interieur, die Gemütlichkeit der dunkelroten Sofas, das enge Nebeneinander ihrer Pflanzen und seiner Musikinstrumente sind Resultate jahrzehntelanger familiä-rer Harmonie. Die Wohnung strahlt die Wärme aus, die der Wahlkampf des Hausherrn für viele vermissen ließ. Denn den Kindern Nina, 32, und Daniel, 20, war und ist er ein Herzeige-Vater. Ninas Theaterproduktionen wurden auch in Zeiten staatsmännischer Höchstbeanspruchung penibel und aufmerksam besucht.

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