Kanzler spielt Christkindl für die Soldaten:
"Friedliche Festtage" für Truppen am Golan

Faymann und Darabos auf Weihnachts-Stippvisite 380 österreichische Soldaten im besetzten Hügelland

Kanzler spielt Christkindl für die Soldaten:
"Friedliche Festtage" für Truppen am Golan © Bild: APA/HOPI-MEDIA/Bernhard J. Holzner

"Friedliche Festtage" wünschte Bundeskanzler Faymann den österreichischen Soldaten am Golan. In der Pufferzone zwischen Syrien und Israel bekam dies eine besondere Bedeutung. "Es ist eine wichtige Mission, in der Region für Frieden zu sorgen," betonte Faymann bei einem vorweihnachtlichen Festakt im Stützpunkt Camp Faouar. "Zu Weihnachten nicht zu Hause sein zu können, ist auch ein Opfer."

Seit 1974 ist das Bundesheer an dem UNO-Einsatz beteiligt. Mit seinem Besuch wolle er auch zeigen, dass der Einsatz der derzeit über 380 österreichischen Soldaten am Golan in der Heimat nicht vergessen sei, wir sind stolz auf sie", sagte Faymann. "Neutral zu sein, bedeutet nicht unbeteiligt zu sein oder wegzusehen. Neutralität muss auch verteidigt werden."

"Engagement nicht einschränken"
Auch Verteidigungsminister Darabos sprach von einem "Signal", das von dem Besuch bei der Truppe ausgehen solle: "Ich komme aus Bosnien, war auch im Tschad bei unseren Soldatinnen und Soldaten. Es zeigt, dass Österreich hinter diesen Einsätzen steht." Österreich sei eine Nation, die weit über ihre Einwohnerzahl hinaus einen "überproportionalen Einsatz für Friedensmissionen leiste". Auslandseinsätze seien das Bild, "das Österreich nach außen abgibt", sagte Darabos. Daher könne er auch das Versprechen abgeben, "dass wir das Engagement nicht einschränken werden."

Im Gepäck hatten Faymann und Darabos zwei Ergometer, die sich die Soldaten als Weihnachtsgeschenk gewünscht hatten. Zum Dank wurden dann bei einem gemeinsamen Mittagessen im Camp Faouar auch Weihnachtslieder wie "Es wird scho glei dumpa" oder "Leise rieselt der Schnee" angestimmt. Am Heiligen Abend wird es für die Soldatinnen und Soldaten neben einer Messe eine Weihnachtsfeier mit festlichem Abendessen geben. Für den österreichischen Missionschef, Generalmajor Wolfgang Jilke, "ist es ein schönes Gefühl, dass man in der Heimat nicht vergessen ist."

(apa/red)

Kommentare

Freizeitgestaltung ,oder was? Feymann und Darabos fliegen halt mal kurz zu den Golan Höhen und weil man dann gerade dort ist, spricht man mit dem syrischen Präsidenten. Noch dümmer kann man das Geld der Steuerzahler nicht hinauswerfen. In Zeiten wo Firmen Videokonferenzen machen, bei denen es um Milliardengeschäfte geht, ist unser Bundeskanzler bereit mit einer Militärmaschine nach dem nahen Osten zu fliegen. Was hat dieser " Ausflug" gekostet? Nach herkömmlichen Tarifen von Mietflugunternehmungen kostet dieser Flug mindestens €50.000.- Aber was solls, man vergönnt sich ja sonst nichts!

Was für eine Vorstellung ... Faymann und Darabos bei richtigen Männern zu Besuch;)
Und dann singens noch gemeinsam ... "Es wird scho glei
dumpa" *looool*

Auslandseinsätze kosten Geld und bringen nichts Herr
Darabos ... ähnlich wie die Eurofighter, die uns zwar in
der EU einen "Bonus" gebracht haben, aber dem Land
Österreich nur Kosten verursacht haben, oder wie z.B.
ein Herr Faymann ... kostet viel und ist gerade mal
ideal für Weihnachtslieder;)

Seit wann sind wir eigentlich noch neutral Herr Faymann?
In Somalia fahren Kriegsschiffe mit EU Fahnen am Mast
und nachdem wir ja bei der EU sind, ist das alles andere
als NEUTRAL! Man kann es sich aber drehen wie man es
braucht in der Politik bzw. in den Aussagen;)

Das Bild schaut aber echt lustig aus ... der Grinsekater
vor dem zlegten Testosteron Soldaten*loool*

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