England von

Fast verhungert: Hund fraß Mutter

Grausamer Fall von Tierquälerei: Eine 31-Jährige ließ ihre Hunde ohne Futter zurück

Symbolbild eines schwarzen Staffordshire Bullterriers auf einer Wiese. © Bild: thinkstock.at

Ein furchtbarer Fall von Tierquälerei hat sich in England zugetragen. Die 31-jährige Katrina Plumridge ließ ihre beiden Staffordshire-Bullterrier nach ihrem Auszug einfach ohne Futter in dem Haus zurück. Entdeckt wurde das tierische Drama nach zwei Wochen von einem Makler, der das Haus in Augenschein nehmen wollte und sofort den Tierschutz rief.

Dessen Mitarbeiter entdeckten dann erst das wahre Ausmaß: Die Hündin Ronnie war bereits verhungert und ihr Sohn, Scrappy, hatte vor lauter Hunger bereits begonnen, Teile seiner Mutter zu fressen. "Die beiden Hunde mussten extrem leiden", erklärte Staatsanwalt Nigel Burn laut "Daily Mail".

Der Fall selbst hatte sich bereits im Frühjahr zugetragen, jetzt fand allerdings die Gerichtsverhandlung statt. Der Makler, der die Hunde gefunden hatte, sprach dabei vom dünnsten Hund, den er jemals gesehen hätte. Rippen, Wirbelsäule, Hüfte, man hätte jeden einzelnen Knochen sehen können. Ein zu Hilfe gerufener Tierarzt stellte fest, die Tiere wären zumindest zwei Wochen ohne Nahrung gewesen.

"Traurige Umstände"

Plumridge selbst gab an, eine Freundin hätte ihr versprochen, sich vorerst um die Hunde zu kümmern und ein neues Zuhause für sie zu finden. Dass es so ausgegangen wäre, sei entsetzlich und auf "wirklich traurige Umstände" zurückzuführen. Sie konnte allerdings weder den vollständigen Namen, noch eine Telefonnummer dieser Freundin angeben. Außerdem, merkte der Richter an, hätte sie sich vergewissern müssen, dass sich tatsächlich jemand um die Hunde kümmert.

Plumridge wurde zu achtzehn Wochen Gefängnis auf Bewährung und 180 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Außerdem darf sie keine Haustiere mehr halten.

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