Kaffee mit Hamburger und Pommes frites:
McDonald's wird jetzt zur Coffeeshop-Kette

NEWS: Neue Expansionswelle trotzt Wirtschaftskrise Millionen Euro werden in neue McCafés investiert

Kaffee mit Hamburger und Pommes frites:
McDonald's wird jetzt zur Coffeeshop-Kette © Bild: NEWS/Martin Vukovits

Während am Staatspaket noch gefeilt wird, hat McDonald’s Österreich sein Konjunkturprogramm längst auf Schiene. Gut 500 neue Jobs werden heuer geschaffen, dazu weit über 30 Millionen Euro investiert. McCafé heißt das Zauberwort, mit dem sich die weltweit erfolgreichste Restaurantkette wieder einmal neu erfindet – und in Österreich der Krise trotzt.

2009 größte Coffeeshop-Kette. "Kaffee ist ein großes Wachstumssegment und eröffnet uns völlig neue Kundenschichten", bringt es Andreas Schwerla auf den Punkt. Der seit einem Jahr amtierende Boss von McDonald’s Österreich kann die schon 32 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte fortsetzen. 2008 wurde das Rekordergebnis von 365 Millionen Euro Umsatz im Jahr zuvor nochmals übertroffen. Auch wurde mit 29 Millionen Euro eine Rekordsumme investiert, die wiederum zum Großteil in die heimische Wirtschaft geflossen ist.

Diese beeindruckenden Zahlen will Schwerla aber heuer nochmals übertreffen. "Ende 2009 werden wir das 100. McCafé eröffnen und damit Österreichs größte Coffeeshop-Kette sein", verkündet der sympathische Topmanager, der seine McDonald’s-Karriere 1985 als einfacher Mitarbeiter startete. Zählt man die Segafredo-Bars zu den Coffeeshops, so liegt McDonald’s mit McCafé derzeit auf Rang 2.

Vorprogrammierter Erfolg
Mit der neuen Schiene McCafé hat McDonald’s die Langsamkeit entdeckt. Denn Fastfood war gestern. Tatsächlich hat dieser neue Lounge-Bereich nur mehr sehr wenig mit den McDonald’s-Restaurants zu tun, die noch vor fünf Jahren typisch waren. Weiche Sofas und Holztische mit Frischblumen ersetzen nun die "Wisch&Weg-Möbel".

McCafé ist kein eigenes Restaurant, sondern ein Shop-in-Shop-Konzept. Querverbindungen sind höchst erwünscht. "Zwei Zielgruppen für McCafé sind Mütter mit älteren Kindern und die Gruppe 40plus", erklärt Schwerla.

Rund 500.000 Euro muss pro Standort investiert werden. Alleine heuer werden die 50 bestehenden McCafés verdoppelt. Dass diese Investitionen für McDonald’s und seine Franchisenehmer ein gewaltiger Erfolg werden, steht bereits jetzt außer Zweifel. Schwerla: "Das Konzept kommt sehr gut an. Mit einem McCafé steigt der Umsatz im normalen Restaurant um bis zu 25 Prozent", lässt sich der McDonald’s-Boss ein wenig in die Karten blicken.

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen NEWS 07/2009.