Kärtner Hypo von

Die Bank braucht mehr Zeit

Die angeschlagene Kärtner Hypo hat entsprechende Berichte zurückgewiesen

Kärtner Hypo - Die Bank braucht mehr Zeit

Die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank hat am Freitag Berichte, wonach eine sogenannte "Bad Bank" geschaffen werden soll, dementiert. "Das wird es nicht geben", sagte ein Sprecher der Bank. Das Nachrichtenmagazin "Format" hat in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, die Bank bereite die Ausgliederung unverkäuflicher Teile der Hypo in Österreich und Italien vor.

Laut Format soll von diesen Plänen in Österreich der Bereich Public Finance betroffen sein, in Italien wiederum das Leasinggeschäft. Tatsache ist, dass die Hypo in der vergangenen Woche derartige Auslagerungen angekündigt hat. Man habe einen Rahmenbeschluss gefasst, die Tochtergesellschaften in Österreich und Italien so maßzuschneidern, dass ein zügiger Verkaufsprozess gewährleistet sei, hieß es. Derzeit laufe die Planungsphase für Ausgliederungen von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Teilen der Töchter der Hypo Bank International.

Parallel dazu braucht die Bank vor allem mehr Zeit. Zeit, um zusätzlich notwendige rund 1,5 Mrd. Euro an Kapital aufzutreiben, die von der Bankenaufsicht vorgegebene Frist ist derzeit der 31. März 2012. Hypo-Vorstand Gottwald Kranebitter betonte mehrfach, dass das Geldinstitut etwas mehr Zeit dafür benötigen werde. Dem Vernehmen nach soll es Signale aus dem Finanzministerium geben, wonach die Frist bis 2013 verlängert werden soll. Die Verhandlungen sind aber noch nicht abgeschlossen.