Kärntnermilch

Vom Drautal in die ganze Welt

Was lange währt, wird schließlich gut.

Kärntnermilch - Vom Drautal in die ganze Welt © Bild: Kärntnermilch

Schon, als das Wort „Bio“ noch nicht mal erfunden war, betrieben viele Höfe im Kärntner Drautal nachhaltige Milchwirtschaft. Was damals niemand ahnen konnte: die Liebe zur Natur, zu den Tieren und zur Landschaft ist am Exportmarkt ein voller Erfolg.

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Was lange währt, wird schließlich gut. So gut, dass es die Welt erobern kann. So könnte man die Exportstrategie der Kärntnermilch zusammenfassen. Der Grundstein dazu wurde im Jahr 1994 gelegt, als sich die Gründungsmitglieder der Kärntnermilch dazu entschlossen, als erste Molkerei Österreichs auf Bioqualität zu setzen. Damals war das eine Pioniertat, die Mut, Durchhaltevermögen und Engagement verlangte. Und natürlich auch die Fähigkeit, die Milchbauern der Umgebung auf das neue gemeinsame Ziel einzuschwören.

Bio aus Tradition

Das Drautal hat eine lange Tradition im Betreiben von Milchwirtschaft. Viele Höfe werden schon seit Generationen betrieben. Die Arbeitsweise, das Wissen und die Erfahrung wurden von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Die Milchbauern im Drautal haben viel Erfahrung damit, im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Wenn die Milch gut werden soll, brauchen die Tiere viel Auslauf. Auf der Weide fressen die Tiere frisches würziges Gras. Das natürlichste Futter ist auch das Beste und der Weidewirtschaft bleibt der Einsatz von Maschinen und Energie zur Fütterung der Tiere weitgehend erspart. Außerdem wird das Weideland auf natürliche Weise „offen“ gehalten, weil sich die Setzlinge von Sträuchern, Bäumen oder Unkraut gar nicht erst ansiedeln können. Dass die Tiere ihre Wiesen dann auch gleich selber düngen, ist auch nicht unpraktisch.