Kommunalwahlen von

Kärnten-Wahlen: Alle sind Sieger

Wer dazugewonnen hat, wer verloren hat und werwie viele Bürgermeister stellt

 Bürgermeister-Stichwahlen in Klagenfurt © Bild: APA/GERT EGGENBERGER

Die Kommunalwahlen in Kärnten sind geschlagen - wenn auch noch nicht ganz - und alle können sich als Sieger fühlen. Die SPÖ verlor zwar einige Gemeinden, gewann aber Klagenfurt und stellt nunmehr 60 Gemeindeoberhäupter. Die ÖVP legte zu und hält nun bei 41 Bürgermeistern. Die FPÖ holte 24 Gemeinden und freut sich darüber, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

Die Angaben über die Bürgermeisterzahlen stammen von den Parteien selbst und beinhalten auch jene Kandidaten, die mit Namenslisten angetreten, aber politisch zuordenbar sind. Die Zahlen der Landeswahlbehörde unterscheiden sich von dieser Rechnung, hier werden für die ÖVP 35 und für die FPÖ 20 Gemeindechefs ausgewiesen.

Ergebnis Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen in Kärnten
© APA/Margret Schmitt

Namenslisten und die slowenische Einheitsliste sowie NEOS und Team Stronach sind bei der Behörde unter "Sonstige" zusammengefasst. Die Einheitsliste holte diesmal zwei Bürgermeister, in Bad Eisenkappel und in Globasnitz, für das Team Stronach behielt Karl Markut den Bürgermeister in St. Georgen im Lavanttal. 2009 hatte Markut dort noch für die SPÖ kandidiert. Es bleiben also drei "echte" Namenslisten-Bürgermeister übrig.

Hoffnung auf weiteren Sieg

SPÖ und ÖVP können sich aber noch Hoffnungen auf einen weiteren Sieg machen, denn in zwei Wochen findet in der Gemeinde Preitenegg eine neuerliche Stichwahl statt. Dort hatte Franz Kogler (ÖVP) gestern, Sonntag, genauso 365 Stimmen wie Rochus Münzer (SPÖ). Gleichstand in einer Stichwahl hat es in Kärnten noch nie gegeben. Sollte es in zwei Wochen erneut pari ausgehen, müsste zwei Wochen später wieder gewählt werden.

FPÖ berät Konsequenzen

Die Klagenfurter FPÖ muss nach dem Verlust des Bürgermeistersessels nun über Konsequenzen aus der Niederlage beraten. Für Montagabend war eine Sitzung angesetzt, in der unter anderem eine Entscheidung über die politische Zukunft des abgewählten Bürgermeisters Christian Scheider fallen sollte.

Kommentare

Die Roten haben in Kärnten 8 (!) Bürgermeister verloren aber der Kaiser lacht dazu! Wenn einer so wie der selbst dann lacht, wenn es nichts zu lachen gibt lacht dann sagt man in den kleineren Orten auf dem Land, er sei der Dorf.........

Laleidama

Ist der Herr rechts daneben , nicht Herr Tschabuschnig, der Ehemann, Leiter des Referates 8 in der Landesregierung und im HCB -Skandal verwickelt...???

christian95 melden

Wenn "alle Sieger" sind muss es auch Verlierer geben. Das ist der Steuerzahler!
Im kleinen Österreich verdient man als Bundespräsident mehr wie Obama und Putin zusammen.

Nudlsupp melden

Die Klagenfurter haben die Veränderung gewählt Christian. War das nun in Ihrem Sinne?

Eloy melden

@christian: sehen sie mal genau nach wieviel Obama und Putin Privatvermögen haben und wieviel unser Bundespräsident besitzt. Heinz Fischer ist nicht arm aber im Vergleich zu den beiden ersten ist er ein armer Schlucker. Sie wollten Veränderung jetzt haben sie diese, oder was wollen sie sonst?

Klar ist der Kaiser dort, wo die Sonne scheint. Aber das war in Klagenfurt bei der schwachen Performance von Scheider mehr als zu erwarten. Da hätte ich ihn eher in Feldkirchen erwartet wo der sozialdemokratische Bürgermeister abgewählt worden ist. Aber da ist der schwache Kaiser ja nie anzutreffen. Er ist immer Gewinner, auch wenn er verloren hat!

Seite 1 von 1