Kärnten-Wahl von

Peter Kaiser traf sich mit Vertretern der Kleinparteien

SPÖ-Chef will Vertreter von nicht im Landtag vertretenen Parteien einbinden

Wie angekündigt hat Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sich am Mittwoch zu Gesprächen mit Vertretern jener Parteien getroffen, die den Einzug in den Landtag bei der Wahl am Sonntag verpasst haben.

Als letzter der sechs Gesprächspartner war am Nachmittag Grün-Spitzenkandidat Rolf Holub im Landeshauptmannbüro.

Kaiser kündigte nach den Gesprächen an, dass er halbjährlich Sessionen mit Vertretern der Kleinparteien plane, bei denen diese Ideen und Vorschläge einbringen können und die Möglichkeit zu Petitionen ähnlich dem Schülerparlament bekommen. Die Themen sollen dann auch im Landtag diskutiert werden. Weiters sollen die Kleinparteien Anfragen an Regierungsmitglieder stellen dürfen.

Am (morgigen) Donnerstag und am Freitag trifft sich das SPÖ-Verhandlungsteam zu einer Klausur, eine Presseinformation dazu ist nicht geplant. Die Sondierungsgespräche mit den im Landtag vertretenen Parteien - FPÖ, ÖVP und Team Kärnten - finden wie bereits bekannt kommende Woche statt. Kaiser: "Man soll ein Gefühl bekommen, kann das etwas werden?" Am Samstag, 17. März, wird dann im Parteivorstand entschieden, mit wem die SPÖ in Koalitionsverhandlungen tritt. In Richtung ÖVP, wo zuletzt Stimmen für einen Obmannwechsel laut wurden, sagte Kaiser: "Es macht wenig Sinn, mit jemandem etwas zu verhandeln, die Unterschrift zu haben, und dann im täglichen Arbeiten ein anderes Vis-à-vis zu haben."

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