Kärnten von

5-Jährige vermisst

Mädchen bei Spaziergang mit Großvater verschwunden - Suche bisher ergebnislos

Eine Bild des vermissten Mädchens. © Bild: APA/Polizei

Eine Kärntner Familie durchlebt derzeit äußert bange Stunden. Ein fünfjähriges Mädchen ist am Montag während eines Spaziergangs mit seinem Großvater in Nötsch (Bezirk Villach-Land) plötzlich spurlos verschwunden. Sogleich wurde eine große Suchaktion gestartet, die gegen ein Uhr nachts ergebnislos abgebrochen wurde. In der Früh wurde die Suche fortgesetzt.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, wurde gleich nach dem Verschwinden des Mädchens eine große Suchaktion samt Polizei mit Hunden, Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung sowie Freiwilligen eingeleitet. 180 Personen standen im Sucheinsatz, bestätigt die Polizei der APA. Um ein Uhr nachts wurde die Suche ergebnislos abgebrochen. In der Früh wurde sie fortgesetzt.

"Wir haben mit allem gesucht, was wir haben", sagte Polizeisprecher Michael Masaniger. Eine Entführung schließt die Polizei derzeit aus. Warum und wohin das Kind verschwunden sein könnte, sorgt aber für Rätselraten. Der Spazierweg, den der Mann mit seiner Enkelin wie üblich genommen hatte, führt über Wiesen und durch einen Wald an einem Schloß vorbei. Es gibt in dem Gebiet zahlreiche Forstwege und Trampelpfade.

Suchtrupps wurden aufgestockt

Die Suche nach der vermissten Fünfjährigen ist inzwischen mit Verstärkung von Polizeischülern und Alpinpolizisten aus den anderen Bezirken fortgesetzt worden. Die über 190 Einsatzkräfte wurden mit Wärmebildkameras ausgestattet und von Hundestaffeln und einem Hubschrauber unterstützt.

"Das Gebiet, das wir absuchen umfasst dreimal drei Kilometer", sagte Einsatzleiter Ehrenfried Zarfl auf Anfrage der APA. Weiter beteiligen sich Bergrettung, Feuerwehr, Rettungshundestaffeln, Wasserrettung und Freiwillige an der Suchaktion. Die Polizei gab unterdessen weitere Details zum Verschwinden des Mädchens bekannt. Der 78 Jahre alte Großvater spazierte mit seiner Enkelin im Bereich der Fischteiche eines Schlosses. Der Großvater wollte gegen 18.00 Uhr nach Hause, das Mädchen nicht. Also ging er ein paar Schritte voraus, in der Hoffnung, das Kind so zum Einlenken zu bewegen. Als es nicht kam, suchte er es, konnte die Fünfjährige aber nicht mehr finden.

Gemeinsam mit der Mutter suchte der Pensionist noch eine halbe Stunde nach dem Mädchen - ohne Erfolg. Dann wurde die Polizei verständigt. Als eine örtliche Fahndung mehrerer Polizeistreifen erfolglos blieb, wurde die Suchaktion gestartet.

Kommentare

Wo sind die Suchhunde? Wozu sind die Mantrailing Hunde da?
Oder die achso harmlosen Wölfe finden die erst.

Ignaz-Kutschnberger

Kann man nur hoffen, dass das Mädl heut wieder gesund daheim auftaucht und sie nächstes Mal die Hand vom Opa nimmer loslässt...

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