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FPK erneut vor Spaltung!

Dörfler, Dobernig und Strache dürften Abspaltungen von der FPK vorbereiten

Dörfler und Strache. © Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

„The world in the Bundesrat ist too small for me“, mit diesen geflügelten Worten erklärte der frühere Landeshauptmann von Kärnten und bekennender SMS-Ausdrucker, Gerhard Dörfler, weshalb er zukünftig mit einer eigenen Partei an den Start gehen wird. Diese soll angeblich den Namen „DEP – Dörflers Eigene Partei“ tragen. Nach ersten Informationen soll der Partei keinesfalls nur Dörfler selbst angehören, sondern beispielsweise auch sein Friseur und ein Cousin 2. Grades, der bisher in der Ortsschilder-Aufstell-Branche tätig war. Doch für die FPK ist das keinesfalls die einzige Hiobsbotschaft, denn der Partei drohen noch weitere Abspaltungen.

Dörfler, der in den vergangenen Wochen von unzähligen SMS und Briefen besorgter Kärntner Bürger berichtete, die ihn zum Verbleib in der Politik aufforderten, setzt wohl vor allem auf die eigene Beliebtheit. Nach einer Untersuchung eines renommierten Kärntner Meinungsforschungsinstitutes, soll sogar der neue Papst in Kärnten kaum halb so beliebt wie Gerhard Dörfler sein.

Aber auch Harald Dobernig scheint mit seiner Rolle, als Wirtschaftsberater der FPK, nicht ausgelastet zu sein. Nach unbestätigten Gerüchten soll der ehemalige Landesrat und begeisterte Konzertveranstalter sehr enttäuscht sein, dass seine „Valentins-Konzerte“ bei der Partei nicht den erwünschten Rückhalt erhalten haben. „Kärnten will mich weiter in der Politik sehen“, soll er zu einem Mitstreiter gemeint haben.

Die Dobermänner

Dobernig denkt angeblich schon an die Gründung einer eigenen Partei. Name und Logo sind vorerst unbekannt, aber die Anhänger der neuen Bewegung nennen sich wohl selbst „Die Dobermänner.“ Ein klares Programm ist vorerst noch nicht erstellt, aber man werde wohl vor allem auf Wirtschaftskompetenz setzen, war einem Insider zu entlocken.

Die FPK kommt damit weiter nicht aus den Schlagzeilen und stürzt so auch FPÖ-Chef HC Strache in große Schwierigkeiten. Kein Wunder, dass sich nun auch Strache selbst mit dem Gedanken beschäftigt, der FPK endgültig die Unterstützung zu entziehen. Vor allem der strategische Mastermind der FPÖ, Herbert Kickl, soll darauf drängen, dass die FPÖ und die FPK wieder getrennte Wege gehen sollen. Immerhin sei die FPK mehr und mehr zur Belastung für die Bundespartei geworden. Sogar einen einprägsamen Namen für die neue freiheitliche Bewegung soll er sich schon ausgedacht haben: FIK – Freiheitliche in Kärnten, soll sie wohl heißen.

Was wird aus den Scheuch-Brüdern?

FPK-Chef Christian Ragger dürfte, laut Angaben verbliebener Anhänger, vom Verrat der Bundespartei schwer enttäuscht sein. Ob dieser unerfreulichen Entwicklung ist sogar das Äußerste, die Übergabe eines Danaergeschenks, für seinen ehemaligen Parteifreund HC Strache, denkbar. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um den FPK-Landtagsabgeordneten Hannes Anton handeln.

Aktuell sieht es also ganz so aus als ob in Zukunft zumindest fünf Listen - die früher unter dem Dach der Haider-Partei vereint waren - im Kärntner Landtag sitzen. Neben dem BZÖ werden das die FIK, die FPK, die DEP und die Dobermänner sein. Ob das jedoch wirklich schon alles sein kann? Gerüchten zufolge soll aber auch Stefan Petzner intensiv darüber nachdenken mit einer eigenen Liste das Kärntner-Parteienchaos perfekt zu machen. Zumindest auf Twitter kündigte er Überraschungen für die Zeit nach Ostern an. Man darf also gespannt sein.

Auffällig ruhig verhielten sich in der allgemeinen Parteigründungs-Euphorie bisher nur die Brüder Scheuch. Laut Politinsidern kann das nur daran liegen, dass sie selbst bereits im Geheimen an der Gründung einer Liste arbeiten. Man darf gespannt sein, wie es mit dem heiteren Listengründen nach Ostern weitergeht und ob sich am Ende die meisten Listengründungen nicht als Aprilscherz erweisen werden.

Kommentare

um so winzige dinge zu spalten ,braucht man ein speziles mikroskob !

Dobernig hat einen slowenischen Namen und ist daher slowenischer Abstammung und damit nach eigenen Aussagen kein echter Kärntner!
Sicher denkt er jetzt darüber nach, die WPUEK (Windische Partei der unechten Kärntner) zu gründen. Seine Wirtschaftskompetenz in Sachen Pleitewirtschaft ist unbestritten. Unter der letzten blauäugigen Landesregierung wurde Kärnten zum Griechenland Österreichs!

brauser49

Ist wohl kein Aprilscherz dass in Kärnten die Parteienkuerzel knapp werden. Wird ausser Kärntnern und Nestroy kaum jemand kuemmern !

Miau Zedong

steinlechner ist wahrlich eine bereicherung!

viktor_ktn melden

April, April .....

brauser49
brauser49 melden

Ja, das denken wir schon das ganze Jahr - aber die Wirklichkeit sieht leider anders aus !

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