Kämpfe in Kolumbien: Mindestens 11 Tote bei Gefechten zwischen Rebellen und Polizei

Alle Opfer auf Seiten der Rebellen von FARC & ELN

Bei Kämpfen mit dem kolumbianischen Militär sind mindestens elf Rebellen getötet worden. "Sieben Mitglieder der FARC und vier des ELN sind bei Gefechten in verschiedenen Landesteilen seit Samstag getötet worden", stand in einer Erklärung des Militärs vom Sonntag (Ortszeit). Angaben aus unabhängigen Quellen oder zu möglichen Verlusten des Militärs gab es nicht.

Die größte und älteste Rebellengruppe des Landes, die "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC), hatten mit einer Offensive während der vergangenen Wochen versucht, die Wiederwahl des konservativen Präsidenten Alvaro Uribe im Mai zu verhindern.

Am Samstag ließen sie jedoch zwei seit fünf Monaten entführte Polizisten frei, was als Geste des guten Willens gewertet wurde. Uribe nahe stehende Parteien hatten die Parlamentswahl vor zwei Wochen klar gewonnen und Umfragen zufolge kann Uribe auch im Mai mit einem Sieg rechnen.
(apa)