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Kälte: Zahl der Todesopfer
in Europa auf 65 gestiegen

Zwei irakische Flüchtlinge starben durch Kohlenmonoxid-Vergiftung in Bulgarien

Die Zahl der Toten durch die jüngste Kältewelle in Europa ist auf mindestens 65 gestiegen. Im Süden Bulgariens starben während eines Schneesturms am Dienstag zwei irakische Flüchtlinge an Kohlenmonoxid-Vergiftungen, weil ihr Ofen defekt war, wie örtliche Medien am Mittwoch berichteten. Damit kamen bisher in Bulgarien sieben Menschen ums Leben.

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia fiel die Temperatur auf minus 18 Grad. Der Strom- und Gasverbrauch sei auf einen 20-Jahres-Rekord gestiegen, teilte Energieministerin Temenuschka Petkowa mit.

Viele Opfer der Kältewelle in Europa mit extrem eisigen Temperaturen sind Obdachlose. Besonders stark ist Polen betroffen. In einigen Regionen sanken die Temperaturen auf bis zu 20 Grad unter Null.

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