KAC führt gegen VSV im Halbfinal-Play-off: Salzburg besiegte Vienna Capitals mit 2:1

Salzburger und Klagenfurter führen jeweils mit 2:1 EBEL: "Best-of-seven"-Serie geht am Dienstag weiter

KAC führt gegen VSV im Halbfinal-Play-off: Salzburg besiegte Vienna Capitals mit 2:1 © Bild: APA/Eggenberger

Der KAC und Salzburg haben im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) auf 2:1 gestellt. Die Klagenfurter feierten vor eigenem Publikum im Kärntner Derby einen hartumkämpften, aber verdienten 2:1-(0:0,0:0,2:1)-Heimsieg. Salzburg holte sich gegen die Vienna Capitals einen 2:1 (1:0,0:1,0:0-1:0)- Sieg n.V. Spiel vier der "best-of-seven"-Serie geht am Dienstag in Szene.

Die Klagenfurter hatten in den ersten beiden Abschnitten mehr vom Spiel, konnten die Villacher immer wieder in die Defensive drängen, etwas Zählbares schaute aber auch für die Gastgeber nicht heraus. Im Schlussabschnitt durften die Fans des dominierenden Teams des Grunddurchganges aber doch noch jubeln.

Manuel Geier fälschte einen Schuss von Kirk Furey zum 1:0 (45.) ab, drei Minuten später staubte Dieter Kalt zum 2:0 (48./PP) ab und sorgte damit für die Vorentscheidung. Die Schlussphase war aber noch einmal richtig spannend, da Kevin Mitchell in einer 5:3-Überzahl-Situation in der 55. Minute der Anschlusstreffer für die Villacher geglückt war.

Red Bull-Sieg in der Overtime
Meister Red Bull Salzburg konnte in einer hochklassigen Halbfinal-Partie gegen die Vienna Capitals mit 2:1 die Oberhand behalten. Den entscheidenden Treffer erzielte ausgerechnet der Ex-Wiener Manuel Latusa in der 64. Minute. Latusa traf im Nachschuss nach Vorarbeit von Thomas Raffl und Daniel Welser. Vater des Sieges war Routinier Reinhard Divis. Der ehemalige NHL-Goalie parierte 40 von 41 Schüssen auf sein Tor, wurde dafür von den 3.600 Fans im Volksgarten auch zum Spieler des Abends gewählt.

Die Salzburger waren von Beginn an ein extrem hohes Tempo gegangen, wurden dafür in Minute 15 erstmals belohnt, als Shaun Heshka einen von der Bande zurückgeprallten Raffl-Schuss im Tor platzierte. Die Capitals hielten dagegen, obwohl sie in der Offensive erneut nur mit drei Linien agierten. Die Wiener übernahmen nach dem Ausgleich durch einen Weitschuss von Dan Björnlie (24.) im Mitteldrittel die Initiative, eine fast zweiminütige 5:3-Überzahl ließen sie aber ungenützt verstreichen.

Abgesehen davon hatten die Salzburger zwar mehr vom Spiel, fanden aber wenig klare Torchancen vor. Diese machte dann der wie Divis starke Caps-Keeper Adam Hauser zunichte. Der US-Amerikaner ersetzte im Tor den von einer Erkrankung leicht geschwächten Jürgen Penker.

(apa/red)