Jungwähler-Umfrage von

Junge würden Strache wählen

FPÖ genießt bei Jungwählern meiste Zustimmung - auch Piraten und Grüne punkten

Jungwähler-Umfrage - Junge würden Strache wählen © Bild: APA/Pessenlehner

Unter Jungwählern genießt die FPÖ am meisten Zustimmung. Wären am kommenden Sonntag Wahlen, würden mehr als 17 Prozent der 16- bis 29-jährigen Österreicher die Partei von Heinz-Christian Strache wählen. Punkten können allerdings auch die Piraten (12 Prozent) und die Grünen (13 Prozent). Das geht aus einer vom Institut für Jugendkulturforschung durchgeführten Repräsentativ-Umfrage unter 1.526 Jungwählern in Österreich und Deutschland hervor.

SPÖ und ÖVP erreichen laut der Studie nur jeweils rund neun Prozent der Jungen. In Deutschland kommen SPD und CDU/CSU auf 14 bzw. 13 Prozent. Die rechtsextreme NPD würden nur 3,2 Prozent wählen. Interessant ist auch, dass sich in Österreich über zehn Prozent der Jungwähler als Weißwähler deklarieren, während das in Deutschland nur drei Prozent tun.

Piraten als Jugendpartei wahrgenommen
Die Jungwähler sehen die Piraten laut der Umfrage als Jugend-, Internet-, Transparenz- und Mitbestimmungspartei. Die Piraten sind außerdem als "junge Bürgerrechtsbewegung" positioniert. So sind 67 Prozent der Meinung, dass die Piraten in erster Linie die Jugend vertreten. Als Kernkompetenz der Piraten wird der Schutz des Individuums vor staatlichen Zugriffen und Einschränkungen gesehen. Kritikpunkt junger Wähler an den Piraten ist aber gleichzeitig eine zu starke Ausrichtung auf Internet-Themen.

Im Gegensatz zu rechtspopulistischen Parteien oder den Grünen, die vor allem in bildungsfernen bzw. bildungsnahen Milieus punkten, finden die Piraten quer durch alle Gesellschaftsschichten Sympathien. Auffällig ist laut Studienleiter Bernhard Heinzlmaier jedoch, dass in den bildungsfernen Schichten ein offensichtliches Informationsdefizit bezüglich der Piratenpartei besteht. So haben 26 Prozent der Bildungsfernen noch nie etwas von den Piraten gehört. Und auch in der Gruppe derer, die die Piraten kennen, sind sich 40 Prozent der Bildungsfernen (im Gegensatz zu unter 30 Prozent der Bildungsnahen) noch nicht klar darüber, was sie von den Piraten zu halten hätten.

Bildungsferne Schichten als Potenzial
"Die bildungsfernen Schichten stellen demnach zweifellos ein Potenzial für die Piraten dar, das sie aber nur dann realisieren können, wenn sie sich der medialen Kanäle bedienen, die die bildungsfernen Schichten nutzen", so Heinzlmaier. Ein Bekanntheitsdefizit hätten die Piraten auch in der Zielgruppe der weiblichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Hier sind es fast 30 Prozent, die noch nichts von den Piraten gehört haben.

Die Zukunft der Piraten werde davon abhängen, ob es ihnen gelingt, sich noch stärker als derzeit der Fall im Themenfeld "Mitbestimmung und direkte Demokratie" zu positionieren, und ob junge Frauen besser als bisher ihren Platz in der Partei finden, analysiert Heinzlmaier.

Weiterführender Link:
Institut für Jugendkulturforschung

Kommentare

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Nicht... verwunderlich! Die Jungen bekommen den unkontrollierten Zuzug schwer krimineller Asylbewerber und Migranten nach A immer handfester zu spüren auf den Strassen, in den Discos oder im Pub. Der Migrationsdruck lässt die Lebensqulität der Jungen offenbar ständig sinken.

mfp7764 melden

Re: Nicht... da hast du vollkommen recht,und dieses gesindel bekommt noch recht gesprochen.

Na bestens kann ich nur sagen,dann bekommt die rote brut und die grünen auofahrer hasser endlich mal was aufs häupl.so wie es sich gehört;-)

Laleidama

ist dies das Ergebnis vom Koma-Saufen..???

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erschreckend ich bin auch jung, aber auf diese wahnsinnige idee würde ich niemals kommen. auch niemand den ich kenne unterstützt dieses fragwürdige gedankengut

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Re: erschreckend Hi afra01, dann wird es Zeit, daß SIE Ihren Bekanntenkreis einem Lügendedektortest unterziehen oder Ihren Bekanntenkreis erweitern, definieren SIE mir bitte den Begriff "fragwürdiges Gedankengut", ich hätte gerne auch die Meinung eines scheinbar Jungen Menschens erklärt bekommen.
danke

freeyourmind melden

und da stellt sich die Frage... ob es überhaupt Sinn macht, so früh wählen zu dürfen. Diese Menschen haben ja teilweise noch zu wenig Erfahrung bzw. machen sich vielleicht noch keine Gedanken darüber, dass nicht immer alles so trivial ist, wie es unsere FPÖ gern darstellt (beabsichtigt). Natürlich gilt dies für Erwachsene gleichermaßen, allerdings ist bei Jugendlichen noch eher verständlich, dass sie sich weniger über konkrete Auswirkungen der jeweiligen Regierung Gedanken machen. Zusätzlich würde auch keine Möglichkeit existieren, die Teenies mit niederträchtigen Mitteln zu ködern, auf die sie anspringen. Und Fakt ist auch, dass bildungsfernere Schichten sich notgedrungen leichter ködern lassen. Klar, diverse "Studentenclubs" stehen auch hinter diesem Verein - aber wohl eher mit einer Absicht als mit purer Hoffnung...

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Re: und da stellt sich die Frage... Aha so ist das also? Nur der, der NICHT Strache wählt, der ist reif und alle anderen sind unreif! Ein feiner Demokrat sind Sie. Sie können nur ein verkappter ROTER oder SCHWARZER sein, der enorme Angst um sein Leiberl bei diesen Proporzparteien hat.

mfp7764 melden

Re: und da stellt sich die Frage... an KICKOFF-DANKE DIR;-)

freeyourmind melden

Re: und da stellt sich die Frage... Würden Sie den Kommentar lesen, dann wüssten Sie, dass dies nirgends geschrieben steht. Ich habe nie behauptet, nur Unreife würden blau wählen. ABER wer wählt, sollte sich auch damit befassen und nicht sein Kreuzchen geben weil gewisse Herrn einen auf "cool" in diversen Discos machen - das ist niederträchtig, zumal jüngere eher darauf reinfallen. Ahh, weil ich nicht blau wähle bin ich verkappt? - so ist also ihr Verständnis. Alleine die sofortige Beleidigung (keine Sorge, ich werd es überleben ;-) zeigt, welches Verständnis sie vom gemeinsamen Zusammenleben und freier Meinung haben...
Wie auch immer, soll jeder wählen was er will und das ist auch gut so - aber der Wähler sollte reif für die Wahl sein (nicht die Partei!)! - Bsp. 5-jährige dürfen wählen und werden mit Spielzeug geködert...

ablaton melden

Traurig ich dachte die Jugend währe vernünftiger.

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Re: Traurig Für Sie gilt das selbe wie oben gepostet!

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Re: Traurig Hi ablaton: Ich würde an Ihre Adresse sagen: Diese Jugend ist vernünftigt, denn die sieht wohin die verfehlte Brüsseldienerschaft und die verkorkste Asyl-Politik unserer abgehobenen und korrupten SPÖ-ÖVP-Grün-Politiker für Österreich führt...

ablaton melden

Re: Traurig Hi \'MyHomebound\' also ich möchte keinen kleinen braunen, da ist mir immer noch ein großer schwarzer lieber.

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ist ja ganz einfach, genau diese Jugendlichen, die FPÖ wählen haben keinen Schulabschluss oder keine Berufsausbildung.

mitleser melden

Re: ist ja ganz einfach, @ belwalter, ich kenne leute, die sogar eine gute ausbildung haben und auch einen guten job, die würden auch die FPÖ wählen.
das hat mich sehr überrascht.
ich würde nicht alle in einen topf werfen.

vardka013@hotmail.com melden

Re: ist ja ganz einfach, eine gewisser trend ist aber doch vorhanden ;)

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Re: ist ja ganz einfach, (ne)belwalter, Sie müssens ja wissen

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