Junge Mutter stirbt nach Zug-Kollision in Oberösterreich: Frau krachte mit Auto in Lok

Polizei: Lenkerin missachtete Stoppschild offenbar 31-jährige Kellnerin hinterlässt zweijährige Tochter

Junge Mutter stirbt nach Zug-Kollision in Oberösterreich: Frau krachte mit Auto in Lok © Bild: APA/Kerschbaummayr

Bei einem Zugunglück in Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung) in Oberösterreich kam eine 31-jährige Frau ums Leben. Die Lenkerin wollte mit ihrem Auto einen unbeschrankten Bahnübergang überqueren. Dabei kollidierte ihr Wagen mit einem Personenzug. Die Frau starb noch an der Unfallstelle. Weitere Verletzte gab es nicht.

Die Kellnerin hat die Strecke offenbar gut gekannt. Bei der Überquerung der Gleise missachtete sie jedoch die Stopptafel und übersah laut Polizei den rasch näher kommenden Zug, wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) berichteten. Möglicherweise wurde die Frau von der Sonne geblendet. Um 9.18 Uhr kam es dann zum tragischen Unglück. Der Lokführer konnte den Zusammenstoß trotz Notbremsung nicht mehr verhindern. Er erlitt einen schweren Schock.

Frau hinterlässt kleine Tochter
Die 31-Jährige hinterlässt eine zweijährige Tochter, die sie zuvor bei Verwandten untergebracht hatte.

Aufgrund von Berge- und Aufräumarbeiten war der Zugverkehr für rund zweieinhalb Stunden unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Weiterführender Link:

Bericht "Oberösterreichische Nachrichten"

(red)

Kommentare

sam96 melden

diese unfälle kann JEDER selbst verhindern und nicht nur die öbb!! so leid es mir um die Frau tut, aber ich versteh diese unfälle nicht. bei einer stopptafel MUSS man stehen bleiben! man kann im stadtverkehr ja auch nicht rote ampel bzw stopptafel ignorieren!!! und beim auto fahren sollte man sich immer konzentrieren!!

ich wohne übrigens selbst direkt bei einen bahnübergang mit roter ampel und einem schranken und ich musste schon sehr oft beobachten das die leute einfach die rote ampel ignorieren (ich find das rotlicht ist meist gut zu erkennen und wenn nicht dann gib ich selbst besser acht weil es ist ja mein leben!) und selbst dann noch fahren, wenn der schranken schon runter geht!!! ich konnte auch schon eingesperrte autos zwischen den schranken beobachten!!! sowas zeigt doch einfach wie ignorant viele autofahrer sind und selbst ihr leben riskieren..

Berndorferbaer melden

Re: diese unfälle kann JEDER selbst verhindern und nicht nur die öbb!! ich kenne die unvernunft der autofahrer, beobachte das gleiche, auch beim nachfahren bei EKS. der vordermann bleibt stehen, der nachfolger, bleibt verkehrsbedingt, mitten am gleis stehen, aber, nur net vor der EK anhalten. die ampel im straßenverkehr ist rot, das ist eine lange zeit für den, der mitten am gleis steht. man kan denen nur wünschen, daß kein zug kommt.
die frau wird einkaufen gefahren sein, da ist man halt manchmal unachtsam. ich brauch mich nur selber bei der nase nehmen. am gleis zum stehen, bin ich zwar noch nie gekommen, jedoch, bei einer blinkanlage schon einmal durchgefahren. weist schon, mit dem gedanken, wie gesagt, wo anders.

schade um jedes menschenleben, welches auf unbeschrankten bahnübergängen liegengelassen wird. die kleinste unachtsamkeit langt, um das leben zu verlieren. gegen die sonne schauen, ein blinkendes rotlicht, welches leicht übersehen wird, mit den gedanken kurz wo anders, was jedem von uns mal passiert, das endergebnis ist fatal.. bahnübergänge gehören mit halb, oder vollschranken abgesichert. bei höherer frequentierung eines bahnüberganges, oder einer eisenbahnkreuzung, würde sich eine unterführung schon mal auszahlen! das leid der familie und den schock des triebfahrzeugführers, der machtlos mitansehen muß, wie ein menschenleben ausgelöscht wird, wäre da schon rechnung getragen.

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