Jugendliche stürmen Pariser Berufsschule: Gruppe von Bewaffneten verletzen Schüler

Streit von rivalisierenden Banden um ein Mädchen Angreifer wurden in Polizeigewahrsam genommen

Mit Eisenstangen, Messern und Hämmern bewaffnet hat eine Gruppe von Jugendlichen in einem Vorort von Paris eine Berufsschule gestürmt und mehrere Schüler verletzt. Nach Angaben der Polizei wurden bei der Tat in Seine-Saint-Denis nordöstlich von Paris elf Schüler und eine Lehrerin verletzt. Zwölf der Angreifer wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Nach Angaben der Schulleitung soll neben dem Kampf zwischen zwei rivalisierenden Banden der Streit um ein Mädchen die Tat ausgelöst haben. Die vermummten Jugendlichen stürmten das Gebäude während einer Unterrichtspause, wie die Polizei mitteilte. Sie verletzten einen Schüler mit dem Messer an der Lippe, weitere Schüler und eine Lehrerin wurden herumgeschubst und leicht verletzt. Die unter Schock stehenden Schüler wurden nach Hause geschickt.

Auch im Departement Val-d'Oise nördlich von Paris waren am Montag und am Freitag mehrere mit Schlagstöcken und Glasflaschen bewaffnete Jugendliche in zwei Gymnasien eingedrungen. Insgesamt vier Menschen wurden leicht verletzt, sieben der Angreifer befinden sich in Polizeigewahrsam.
(apa/red)